Einbahnstraße Friedhofstraße: Verkehrssituation soll sich beruhigt haben

dzÄrger mit Elterntaxis

Vor rund zwei Monaten ist an der Fröndenberger Friedhofstraße eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet worden. So soll der Verkehr zum Schutz der Schulkinder sicherer werden.

Fröndenberg

, 08.01.2020, 13:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von der Eulenstraße einfach in die Friedhofstraße abbiegen: Das ist seit November 2019 nicht mehr möglich. Grund dafür ist eine Maßnahme gegen Park-Chaos und Elterntaxis im Bereich der Gemeinschaftsgrundschule. Die Straße ist zwischen Engelbertstraße und Eulenstraße nur noch in eine Richtung befahrbar.

Die neue Regelung ist allerdings noch nicht in Stein gemeißelt. Denn die Stadtverwaltung möchte in einem Testzeitraum herausfinden, ob sich die Verkehrssituation an der Gemeinschaftsgrundschule nun wie erhofft beruhigt. Auf der anderen Seite sollten Anwohner der Nebenstraßen aber auch nicht massiv beeinträchtigt werden.

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Aus Eltern- und Lehrersicht habe sich die Situation in der kurzen Zeit schon verbessert. Sogar bei der Weihnachtsfeier an der Schule sei Verkehrschaos ausgeblieben, berichtet ein Elternteil. Schulleiterin Silke Lakrabi hat sich im Kollegium umgehört: Die Lehrer der Gemeinschaftsgrundschule bestätigen ihren Eindruck, dass die Maßnahme Früchte trägt.

Situation in der Friedhofstraße soll bis zum Sommer beobachtet werden

Voraussichtlich im Januar soll eine Verkehrszählung der Stadtverwaltung mit Hilfe der Tempo-Messtafel beginnen – um auf die gefühlten Ergebnisse Zahlen folgen zu lassen. Auch mögliche Beschwerden der Anwohner werden zur Entscheidungsfindung herangezogen. Ob die Neuregelung bestehen bleibt, könne aber erst im Sommer mit Sicherheit gesagt werden, heißt es vonseiten der Stadt.

Bislang komme es noch zu kleinen Irritationen, zum Beispiel bei Lehrern oder Eltern, die den Parkplatz der Schule aus Gewohnheit in die falsche Richtung verlassen, berichtet Silke Lakrabi. Aus Sicht der Schule sei das bei einer solchen Umstellung aber ganz normal. Unfälle hat es in der Einbahnstraße bisher keine gegeben.

Neben der Einbahnstraßenregelung gab es weitere Maßnahmen zur Schulwegsicherung

Die Einbahnstraßenregelung war nur eine der Maßnahmen, mit denen die Verwaltung im vergangenen Jahr für Sicherheit auf den Schulwegen der Ruhrstadt sorgen wollte. Inzwischen gibt es ausgeschilderte Elternparkplätze im Jägertal, am Löhnbad, in der Springstraße auf Höhe des alten jüdischen Friedhofs und am Karl-Wildschütz-Parkplatz.

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Zudem hatte die Verwaltung angekündigt, den ruhenden Verkehr auch rund um die Sonnenbergschule in Langschede verstärkt zu kontrollieren. Lösungen, zusätzliche Parkplätze im Umfeld der Gemeinschaftsgrundschule zu schaffen, etwa auf einer Grünfläche an der Mauritiusstraße, oder direkt auf dem Friedhofsgelände, wurden von der Politik eingebracht, scheiterten allerdings aus unterschiedlichen Gründen.

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