Ein Storch macht Halt in Fröndenberg – und versucht sich zu behaupten

dzNaturschutzgebiet Kiebitzwiese

Der Storch ist da. Bisher allerdings noch alleine. Und er hat in den ersten Tagen in Fröndenberg jede Menge Stress. Denn der Vogel wird von anderen Dauergästen auf der Kiebitzwiese angefeindet.

Fröndenberg

, 14.03.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

In diesen Tagen erwacht die Natur aus dem Winterschlaf und im Fröndenberger Naturschutzgebiet herrscht bereits reges Treiben. Ein Storch hat sich den Horst auf der Kiebitzwiese ausgeguckt, um dort auf eine geeignete Partnerin zu warten. Im vergangenen Jahr überlebte erstmals ein dort aufgewachsenes Storchenjunges. Und deshalb ist die Hoffnung der Fröndenberger Vogel-Freunde groß, dass der Storch bald nicht mehr alleine ist.

Jetzt lesen

Während der Weißstorch mit dem Nestbau begonnen hat, scheinen die Dauergäste auf der Kiebitzwiese mit dem Neuankömmling noch nicht so recht warm zu werden. Wie Fotos auf der Internetseite der Ornitologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna dokumentieren, wird der Storch von Nielgänsen Mäusebussard und Nutrias angegriffen. Störche auf der Kiebitzwiese seien zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit, so Vogelkundler Gregor Zosel. Noch könne man nicht sagen, ob das Tier bleibt und ob sich ein zweiter Storch dazugesellt.

Jetzt lesen

Wenn es tatsächlich Nachwuchs geben sollte, muss vor allem das Wetter stimmen, damit die Tiere überleben. Im vergangenen Jahr hatten ihnen zunächst mehrere Unwetter zu Schaffen gemacht. Die anschließende Trockenheit und Hitze überlebte allerdings nur noch eines der Jungtiere.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Quarantäne
„Man möchte sie in den Arm nehmen“: Fröndenbergerin in England vermisst Eltern daheim