Eigentümerin verursachte Brand beim Kochen

dzPolizeiermittlung

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Schwitten hat die Polizei die Brandursache mitgeteilt. Weil Essen in der Küche anbrannte, wird jetzt gegen die 57 Jahre alte Eigentümerin ermittelt.

Schwitten

, 10.10.2018, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Montagabend brannte in Schwitten ein Einfamilienhaus (wir berichteten). Nun stellt die Polizei eine Vermutung zur Brandursache auf. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll das Feuer bei der Zubereitung von Essen im Bereich der Küche ausgebrochen sein. Die 57-Jährige Eigentümerin hat sich so im Rahmen der Ermittlungen als Tatverdächtige ergeben.

Die Polizei ermittele nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf eine hohe sechsstellige Summe. Die 57-Jährige soll sich auf dem Weg der Besserung befinden. Während sie noch im Krankenhaus ist, sei der Mann bei Verwandten untergekommen und der Hund bei den Nachbarn, so Stefan Deitel, Pressesprecher der Feuerwehr Menden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Wo die Frau unterkommen wird, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern indes an.

Ehemann war nicht zu Hause

Da die Feuerwehr nicht sicher sein konnte, ob sich beide Eheleute im Haus befanden, suchten sie nach zwei Personen und dem Hund. Letzterer flüchtete selbstständig ins Freie. Die Frau wurde im Kellerbereich gefunden, die zweite Person konnten die Einsatzkräfte nicht finden. „Der Ehemann war nicht zu Hause“, so Deitel im Nachhinein.

Bei dem Brand am Dreischer Kamp verletzte sich ein Feuerwehrmann während der Löscharbeiten. Er war vom Dach einer angrenzenden Garage gestürzt und hatte sich am Arm verletzt. Er und sein Truppmitglied wurden ins Krankenhaus gebracht – nach ambulanter Behandlung aber am gleichen Tag wieder entlassen. Die Löscharbeiten dauerten bis nachts an, weil sich im Dachbereich noch einmal Flammen bildeten. Das Feuer hatte sich in die Zwischendecken gefressen, weshalb die Kräfte sie mühsam, teils unter dem Einsatz von Kettensägen, öffnen mussten, um an die Glutnester zu gelangen.

Gegen Mitternacht verließ ein Großteil der Kräfte die Einsatzstelle, eine Brandwache verblieb bis zum Dienstagmorgen.

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