Eigenständiger Stadtteil Hohenheide soll das Wir-Gefühl stärken

dzBürgerantrag

Die Hohenheide ist kein Stadtteil von Fröndenberg – das soll sich ändern. Die Bewohner möchten, dass ihre gefühlte Eigenständigkeit künftig auch auf den Ortsschildern zu lesen ist.

Fröndenberg

, 20.02.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit einem Bürgerantrag lässt Georg Klein aufhorchen: Der Ortsheimatpfleger möchte, dass der Rat der Stadt die Hohenheide zu einem eigenständigen Stadtteil Fröndenbergs erhebt. Das ist bislang nicht der Fall.

Zwar wird landläufig stets von der Hohenheide und nicht von Fröndenberg gesprochen, wenn das Gebiet zwischen Hirschberg und Waldemey gemeint ist, doch formal ist „die Heide“ lediglich eine Ortslage in Fröndenberg-Mitte.

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„Das Gebiet rund um die Straße Hohenheide versteht sich nicht als Innenstadt, sondern wird von den Menschen, die hier leben, seit vielen Jahrzehnten als eigenständiger Ortsteil verstanden“, bringt es Georg Klein auf den Punkt.

Auch die auf der Hohenheide vorhandene Infrastruktur weise die typischen Merkmale eines Gemeinwesens mit Stadtteilcharakter auf: zum Beispiel Kirche, Freiwillige Feuerwehr oder Schützenwesen.

Das „Wir-Gefühl“ auf der Heide würde noch gestärkt, sei man erst richtiger Stadtteil, findet Georg Klein.

Der Antrag muss nun von der Abteilung Zentrale Dienste im Rathaus besonders unter kommunalverfassungsrechtlichen Aspekten geprüft werden. Die Gemeindeordnung spricht ausdrücklich nicht von Stadtteilen, sondern von Gemeindebezirken oder Ortschaften, in die das Stadtgebiet eingeteilt werden kann. „Dabei ist auf die Siedlungsstruktur, die Bevölkerungsverteilung und die Ziele der Gemeindeentwicklung Rücksicht zu nehmen“, heißt es im Gesetz.

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