Durchbruch für die Wickeder Straße: 2019 sollen 110.000 Euro für die Sanierung fließen

dzEtatberatungen

Offenbar haben sich Politik und Verwaltung geeinigt: Für die Sanierung der maroden Wickeder Straße sollen zusätzlich 110.000 Euro in den Haushalt 2019. Jetzt kaumt es auf die Baufirmen an.

Fröndenberg

, 29.11.2018, 12:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Derzeit werden noch die Ecken und Kanten des städtischen Etats, der bisher nur als Entwurf der Kämmerei vorliegt, geglättet. Verwaltung und Ratsfraktionen sitzen in diesen Tagen zusammen und verhandeln über Einzelanträge und darüber, was 2019 noch in den Haushalt passt. Dass mehr Geld für die Straßensanierung als bisher eingeplant fließen soll, ist aber offenbar jetzt sicher, wie Olaf Lauschner erfuhr. „Darüber freue ich mich riesig“, sagte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende zu unserer Zeitung.

70.000 Euro für die Beseitigung der „schlimmsten Stellen“

Nach seinen Informationen sollen in die kurzfristigen Sanierungsmaßnahmen der Gemeindestraße 70.000 Euro fließen, „um die schlimmsten Stellen zu beseitigen“, so Lauschner. Die Ursachen für die besonders schweren Oberflächenschäden bei der Wickeder Straße werden im Untergrund vermutet, weil Oberflächenwasser über Rohrleitungen unter der Straße abgeleitet wird. Möglicherweise führen beschädigte Rohre zu Abgängen im Erdreich, der zu den Rissen im Oberbau der Straße führt. Daher sollen weitere 40.000 Euro für die Ursachenforschung ausgegeben werden, die sich nach Darstellung de Bauamtes als besonders aufwändig herausstellt. Olaf Lauschner hatte kürzlich angekündigt, sich im Rahmen der Haushaltsberatungen der CDU-Fraktion für die zügige Sanierung der Wickeder Straße stark machen zu wollen. Wichtig sei ihm das Signal auch an die Intitative „Wir - für die Palz“, dass der Handlungsbedarf in der Politik erkannt werde. Hinzuweisen sei auch darauf, dass es sich bei der kurzfristigen Schadensbehebung um keine KAG-Maßnahme handele, Straßenanliegerbeiträge also vorläufig nicht fällig würden.

Gute Auftragslage der Baufirmen macht Zeitpunkt der Sanierung fraglich

Der ursprünglich bereits auf 600.000 Euro erhöhte Etat für Straßensanierungen werde nun zwar nochmals aufgestockt. Ob und wann aber die Auftragsvergabe an Baufirmen im Jahr 2019 erfolgen könne, sei angesichts der gut ausgelasteten Straßenbauunternehmen nicht absehbar, so Olaf Lauschner.

Ein weiterer Vorschlag bei den Etaberatungen zwischen Kämmerei und Politik betrifft nach Informationen Lauschners die Reinigungsintervalle für die Buswartehäuschen: Diese sollen offenbar erhöht werden und dafür der Etatposten um 25.000 Euro aufgestockt werden.

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