Digitale Schule in Fröndenberg

Distanzunterricht: Einige Fröndenberger Schüler sollen ab Mitte März iPads erhalten

iPads für Schüler und Lehrer hatte die Stadt Fröndenberg im Oktober 2020 bestellt. Nach wochenlanger Verzögerung ist nun endlich eine Teillieferung im Rathaus angekommen.
Noch wartet die Stadt Fröndenberg auf die Lieferung von iPads. © Archiv/Carlo Czichowski

Viele Schulen bestellten im vergangenen Jahr Tausende von IPads. Auch die Stadt Fröndenberg will sozial schwächere Schüler mit den Tablets ausstatten. Passieren kann das nun aber erst Mitte März.

Aus den der Stadt zur Verfügung stehenden Fördermitteln konnte die Verwaltung 524 mobile Endgeräte bestellen, darunter 304 Geräte für Schülerinnen und Schüler sowie 220 Geräte für Lehrerinnen und Lehrer.

In dieser Woche seien nun in einer ersten Teillieferung 392 Geräte bei der Verwaltung eingegangen, teilte Bürgermeisterin Sabina Müller am Freitag mit. Die iPads werden dringend benötigt, weil sich die Gesamtschule derzeit noch für den überwiegenden Teil der Klassen im Distanzunterricht befindet.

Lehrer musste bisher größtenteils mit privaten Geräten den Distanzunterricht erteilen. Die eingetroffenen iPads werden laut Stadtverwaltung in den nächsten Tagen für die Nutzung in den Schulen vorbereitet und ersteingerichtet und sollen den Schulen spätestens in der elften Kalenderwoche ab dem 15. März zur Verfügung stehen.

Die Kosten für die Endgeräte werden zu 90 Prozent von Bund und Land übernommen. Die Stadt Fröndenberg muss einen Eigenanteil von zehn Prozent tragen.

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