Digitalpakt Schule: Fröndenberg erhält Riesensumme aus Berlin und Düsseldorf

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Die Digitalisierung der Schulen haben sich Bund und Länder auf die Fahnen geschrieben. Jetzt steht fest, dass auch Fröndenberg profitiert - und zwar mit einer sechsstelligen Summe. Doch was darf angeschafft werden?

Fröndenberg

, 27.08.2019, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Den sogenannten Digitalpakt Schule haben der Bund und die Länder geschmiedet. Von den technologischen Fortschritten sollen auch Schülerinnen und Schüler profitieren - in Fröndenberg werden sie das bald können.

Nach Fröndenberg fließen exakt 707.134 Euro Fördermittel

In die Ruhrstadt können künftig nicht weniger als 707.134 Euro fließen, um die Schulen fit für die Zukunft zu machen. Diese Nachricht übermittelte am Dienstagnachmittag Susanne Schneider, Landtagsabgeordnete der FDP in Düsseldorf.

Die bereitstehenden Fördermittel können laut Schneider ab Mitte September beantragt werden. Natürlich müssen entsprechende Maßnahmen vom Schulträger, der Stadt Fröndenberg, in einem Antrag dargestellt werden.

Die Fördersumme für Fröndenberg war Ole Strathoff, Fachbereichsleiter Schule, auf Nachfrage noch gar nicht bekannt. Man wusste im Rathaus nur, dass in diesen Tagen mit Nachrichten aus dem Schulministerium zu rechnen sein würde.

Befürchtungen der SPD, leer auszugehen, bestätigten sich damit nicht.

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Wofür das Geld konkret eingesetzt werde, sei daher noch nicht klar. Zumal im Rathaus die Förderrichtlinien des Ministeriums noch nicht bekannt seien.

Laut Ole Strathoff sollen aber sämtliche Schulen, also neben der Gesamtschule auch die drei Grundschulen, digital ausgerüstet und ausgebaut werden.

Die Förderrichtlinien sind laut Susanne Schneider inzwischen fertiggestellt worden. Demnach können Investitionen in die IT-Infrastruktur, die Anschaffung von digitalen Endgeräten sowie von schulgebundenen mobilen Endgeräten und „Investitionen in regionale Maßnahmen“ gefördert werden. Was dies genau bedeutet, wurde nicht erläutert.

Schulträger muss zehn Prozent der Gesamtausgaben übernehmen

Der Schulträger muss zehn Prozent der Gesamtausgaben übernehmen; der Zuschuss von rund 707.000 Euro stellt also praktisch eine 90-prozentige Förderung dar.

Ole Strathoff spekulierte bereits, dass etwa der Breitbandausbau an den Schulen, die Einrichtung von Wlan oder digitale Tafeln aus dem Fördertopf finanziert werden könnten.

Die Digitalisierung an den Schulen müsse deutlich vorangetrieben werden, meint Susanne Schneider. Mit den Förderrichtlinien des Landes könnten die Schulträger jetzt „mit dem digitalen Neuerungsprozess beginnen.“

In Nordrhein-Westfalen können die Schulen insgesamt rund eine Milliarde Euro aus dem Digitalpakt beantragen.

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