Rankbögen-Rettung aufgegeben: CDU zieht Antrag für das Grün auf dem Marktplatz zurück

dzMarktplatz Fröndenberg

Über die Umgestaltung des Fröndenberger Marktplatzes gehen die Meinungen auseinander. Nicht alle halten etwas vom steinernen Konzept, das nun vorgesehen ist. Dabei werden sehr wahrscheinlich auch die Rosenbögen verschwinden.

Fröndenberg

, 16.12.2019, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schon als die Landschaftsarchitektin Susanne Weihrauch im September den jüngsten Planungsstand für die Umgestaltung des Marktplatzes präsentierte, gingen die Meinungen in einer Frage auseinander: Was soll mit den Rosenbögen passieren?

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Für die einen sind sie seit Jahren stadtbildprägend. Für die Architektin sind sie so spärlich bewachsen einfach nicht schön. Zudem versperrten sie die Sicht und passten nicht ins Konzept, das sie für den Marktplatz vorgesehen hat.

Nun hatte die CDU noch versucht, die Rosenbögen mit einem Antrag zu retten. Die Verwaltung sollte bei der weiteren Planung dafür Sorge tragen, dass die Bögen, die mit blühenden Rosen im Sommer auch für Bienen und andere Insekten eine Bedeutung haben, erhalten bleiben.

Doch für den Vorstoß gab es, tatsächlich aus Reihen der Grünen, Gegenwind. Denn in der Planung, die auch Bürgerbeteiligung umfasste, sei man nun so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr durch derartige Einwände verzögert werden sollte.

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Nachdem sich abzeichnete, dass mehrere Fraktionen diese Ansicht teilen, zog der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerd Greczka seinen Antrag zurück. Da sich nun niemand mehr für ihren Erhalt einsetzt, werden die Rankbögen im Zuge der Neugestaltung des Marktplatzes verschwinden.

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