Der Wintereinbruch kann plötzlich kommen: Stadtwerke sind für Glätte gewappnet

dz100 Tonnen Salz

Im vergangenen Jahr war es der 22. November, aber die Mitarbeiter der Stadtwerke waren auch schon einmal Ende Oktober draußen. Wann der Winter eintrifft, weiß man nie so genau.

Fröndenberg

, 15.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Schein kann trügen – das trifft auch auf den Sonnenschein zu. Obwohl die Temperaturen in diesem Jahr für einen November noch recht mild sind, kann man nie wissen, wann die Zahlen auf dem Thermometer ihren Sinkflug antreten. „Es gibt keine Gleichmäßigkeiten“, sagt Volker Kretschmer, technischer Leiter der Stadtwerke Fröndenberg. Im vergangenen Jahr seien die Mitarbeiter am 22. November zum ersten Mal ausgerückt – doch Kretschmer erinnert sich auch noch gut an ein Jahr, in dem der Winterdienst bereits Ende Oktober zum Einsatz kam.

100 Tonnen Salz

100 Tonnen Salz lagern derzeit bei den Stadtwerken. So viel Salz habe das Versorgungsunternehmen in den vergangenen Jahren durchschnittlich benötigt, erklärt Kretschmer. Und „wenn diesem Extremsommer kein Extremwinter folgt“, dann kommt es auch in diesem Jahr wieder mit den Vorräten aus. Falls nicht, könne über den Großlieferanten Streusalz nachbestellt werden. Das stelle kein Problem dar, wenn nicht gerade ein Ausnahmewinter wie 2012/13 bevorstehe. In jenem Jahr gab es vielerorts Salzknappheit.

Rufbereitschaft ab dem 1. November

Jährlich haben einige Mitarbeiter der Stadtwerke zwischen dem 1. November und dem 13. März im Wechsel eine Rufbereitschaft. Sie werden mit speziellen Handys ausgestattet, auf denen eine besondere Wetter-App installiert ist. Mit dieser App erfahren die Stadtwerke frühzeitig, wann Glätte droht. Meist fahren die Streuwagen gegen 4 Uhr morgens raus, sagt Kretschmer. Die Stadtwerke besitzen zwei große Streuwagen und mehrere kleinere sowie zusätzliche Handstreuer. Wie viele Streufahrzeuge im Winter aber letztlich auf den Straßen unterwegs sind, kann der technische Leiter nicht genau beziffern, haben die Stadtwerke doch eine zusätzliche Firma für die Stadtteile im Westen Fröndenbergs beauftragt. Diese Firma arbeitet völlig selbstständig und hat auch eigene Fahrzeuge.

Einsatzbereiche werden nach Prioritäten gestaffelt

Wenn sich auf den Fröndenberger Straßen kalte Glätte breitmacht, dann heißt es für die Einsatzkräfte der Stadtwerke ausrücken. Die zu streuenden Einsatzbereiche sind dabei nach Priorität gestaffelt, erklärt Kretschmer. Vor Nebenstraßen werden Hauptverkehrsstraßen abgestreut und bei Fußgängerwegen haben Schulwege Vorrang. Je nachdem wann nämlich der Hinweis bei den Stadtwerken eingeht, dauere es seine Zeit, bis alle Straßen mit Salz bedeckt sind, sagt Kretschmer.

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