Das Projekt „Hausmentorin für Auszubildende im Schmallenbach-Haus“ gewinnt einen Preis

dzAltenheim Zukunftspreis 2018

Seit einem Jahr gibt es im Schmallenbach-Haus eine Mentorin für die Auszubildenden. Für dieses einmalige zukunftsorientierte Projekt erhält das Altenheim einen Preis.

Fröndenberg

, 12.11.2018, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie ist da, wenn die Azubis Rat suchen oder über Sorgen sprechen möchten. Sie ist aber auch da, um die angehenden Altenpfleger zu kontrollieren und zu fordern: Bettina Becker ist seit einem Jahr Hausmentorin für die Auszubildenden im Schmallenbach-Haus. Davor war sie 26 Jahre als Altenpflegerin in der Einrichtung tätig. Dass sie nun auch EDV-Tätigkeiten übernehmen muss und gleichzeitig 33 Auszubildende begleitet, beobachtet und prüft, war für die 54-Jährige Neuland. Einiges müsse sich noch einspielen, räumt sie ein, doch die Auszubildenden seien dankbar für die Unterstützung. Das kann Azubisprecher Moritz Maßmann bestätigen. Zwar gebe es auf jeder Station Praxisanleiter, aber die stünden nicht immer zur Verfügung – Bettina Becker ist immer ansprechbar.

Investition in das „höchste Gut“

Eine solche Mentorin gibt es nicht in jedem Altenheim – im Gegenteil. Die Fröndenberger Einrichtung hat dieses Projekt vor einem Jahr eigenständig auf den Weg gebracht und wird nun für ihr Engagement belohnt. Die Redaktion der Zeitschrift Altenheim, Vincentz Network, überreichte der Fröndenberger Einrichtung am Sonntag ihren „Altenheim Zukunftspreis 2018“. Der erste Grund für die Wahl sei gewesen, dass das Schmallenbach-Haus in das „höchste Gut, in die Zukunft der Altenpflege“ investiert, sagte der Chefredakteur der Zeitschrift Altenheim, Steve Schrader, bei der Preisverleihung. Heinz Fleck hatte von dem Verlag bereits im Jahr 2012 einen Preis für das „Servicezentrum Haushalt“ bekommen, was zeige, wie nachhaltig der Geschäftsführer sich für die Weiterentwicklung engagiere, so Schrader.

Lob vonseiten der Politik

Auch die Landtagsabgeordneten Susanne Schneider (FDP) und der Bundestagsabgeordnete Oliver Kazmarek lobten in ihren Ansprachen die Nachwuchsförderung des Schmallenbah-Hauses. Zwar habe der Bundestag gerade erst das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) verabschiedet und somit 13.000 zusätzliche Stellen in der Pflege ermöglicht, doch neue Stellen seien noch keine Mitarbeiter. Es sei wichtig, die Menschen zu begeistern, ihre Zukunft in diesem Tätigkeitsfeld zu suchen, so Kazmarek.

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