Corona-Warn-App: Sorge vor Ansteckung auch im Stadtrat – und ein App-Appell

dzCoronavirus

Rat, Ausschüsse, Aufsichtsräte – Gremien von Lokalpolitik und städtischen Unternehmen haben wegen der Corona-Pandemie über Monate nicht tagen können. Jetzt häufen sich die Sitzungen – ein Politiker appelliert.

Fröndenberg

, 20.06.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Corona-Warn-App war von der Bundesregierung kaum der Öffentlichkeit vorgestellt, schon hatte die Stadt Fröndenberg einen Hinweis und einen Link zum Download auf ihrer Homepage eingestellt.

„Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen“, schreibt die Stadtverwaltung.

Jetzt lesen

Sie betont, wie auch die Regierung, die vollkommen freiwillige Nutzung der App. Die Kontakte sind auch unter den Mitgliedern des Stadtrates wieder häufiger geworden. Rat und Ausschüsse tagten im Juni daher bereits in der Schützenhalle Hohenheide, wo große Abstände zwischen den Personen möglich sind.

Außerdem werden Kontaktdaten sämtlicher Anwesender, ob von Technikern, Besuchern oder der Presse, bei jeder Sitzung erfasst. Grünen-Fraktionsvorsitzender Martin Schoppmann wies in der Ratssitzung am 17. Juni dennoch auf die Vorzüge der Corona-Warn-App hin.

Jetzt lesen

Seine Sorge vor möglicher Ansteckung bzw. einem Ansteckungsherd hat durchaus einen ernsten Hintergrund: Ein großer Teil der Ratsleute gehört rein altersmäßig zur Risikogruppe. Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe nahm Schoppmanns Bitte, die Corona-Warn-App zu nutzen, als Appell zu Protokoll.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Gastronomie in Fröndenberg
Endlich wieder leckere Torte: Buntes Sofa Ardey geht mit Corona-Konzept an den Start
Hellweger Anzeiger Breitbandausbau
Das schnelle Netz in Bentrop rückt näher – nun sind die Bürger nochmal gefragt