Die Corona-Pandemie zwang auch das Fröndenberger „Theater ohne Rahmen dazu“, die im April eben erst begonnene Saison mit dem Stück „Der nackte Wahnsinn“ vorzeitig abzubrechen. Die Aufführungen sollen im November in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg nachgeholt werden – das war der Stand im Frühjahr. © privat
Corona-Krise

Corona-Fördertopf bedenkt auch Amateurtheater, Hobbymusiker und Chöre

Der MGV Frömern ist ein Beispiel für viele Kulturschaffende: Durch den Lockdown in der Corona-Krise konnte der Chor seine Kassen wegen fehlender Auftritte nicht auffüllen. Ein Fördertopf könnte Abhilfe schaffen.

Mit dem Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ will die Landesregierung in Not geratene Schützen- und Heimatvereine unterstützen. Auch Vereine aus dem Kulturleben können Anträge stellen.

Ein Verein aus Fröndenberg, der sich um einen Zuschuss bemühen will, ist der Ruhrtaler Schützenverein Warmen-Frohnhausen-Neimen. Ihm entgehen in diesem Jahr größere Einnahmen, weil er seine Schützenhalle wegen der Corona-Pandemie bislang nicht an Veranstalter vermieten konnte.

Reinhard Broich aus Menden weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch für Akteure aus dem Kulturbereich mittlerweile die Möglichkeit eröffnet worden ist, eine Unterstützungsleistung vom Land zu erhalten.

„Kulturvereine müssen nicht immer etwas mit Heimat und Brauchtum zu tun haben“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der UWG im Märkischen Kreis.

Darauf habe er die Landesregierung hingewiesen. Das Corona-Förderprogramm sei tatsächlich Ende Juni für alle ehrenamtlichen gemeinnützigen Vereine geöffnet worden, es würden Finanzmittel in Höhe von 50 Millionen Euro bereitgestellt.

Öffentlich gemacht hatte in Fröndenberg bereits der MGV Frömern 1921, dass unter der Corona-Pandemie nicht nur der Übungsbetrieb leidet, sondern wegen fehlender Festivitäten und Auftritte auch die Kassenlage in Schieflage gerät.

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Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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Marcus Land
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