Colani-Rad in Mailand gibt Fröndenberger Fans weiter Rätsel auf

dzLuigi Colani

Erst kam die Euphorie über den Fund – jetzt macht sich Ernüchterung breit. So richtig kommt auch der Fröndenberger Aloys Reminghorst der Colani-Zigarre in Mailand nicht näher.

Fröndenberg

, 21.10.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Nachricht vom Fund des Colani-Rads faszinierte nicht nur Fröndenbergs ehemaligen Radsport-Profi Hans Kuhn. Auch der Fröndenberger Colani-Kenner und -Freund Aloys Reminghorst war begeistert, als er von der Mailänder Entdeckung in der Zeitung las. Gleichwohl setzte Hans Kuhn einige Hoffnung in Reminghorst, der viele Kontakte zu Colani-Liebhabern pflegt.

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Die habe er selbstverständlich direkt spielen lassen. Doch bisher habe ihm niemand in der Angelegenheit weiterhelfen können, so Reminghorst. Tatsächlich konnten ihm seine Kontakte nicht einmal bestätigen, ob es sich bei den Rad, von dem Hans Kuhn ein Foto zugespielt wurde, tatsächlich um das Rad handelt, das der Stardesigner Luigi Colani zusammen mit der ehemaligen Fröndenberger Firma Union entwickelt hat. „Colani hat mehrere Fahrräder entworfen“, so Reminghorst.

Wer könnte den Transport bezahlen?

Nichtdestotrotz möchte er an der Spur dranbleiben. Unabhängig davon, in wessen Besitz sich das zigarrenförmige Gefährt gerade befindet. Wenn es nach Fröndenberg gebracht werden dürfte, müsste sich auch noch jemand finden, der die Transportkosten übernimmt, so Reminghorst.

Vermutet wird das Rad aktuell bei einer Speditionsfirma in Mailand, wo es als Pfand zurückgehalten wird. Nach einer Messe in Karlsruhe soll der Transport zu einer Ausstellung in Mailand nicht bezahlt worden sein.

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