Bürgermeisterwahlen: Mindestens eine Kandidatenkür steht in Fröndenberg noch aus

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2020 steht politisch im Zeichen von Rats- und Bürgermeisterwahlen. Mit Spannung werden daher die Jahresempfänge von SPD und CDU in Fröndenberg erwartet. Zudem steht mindestens eine Kandidatenkür noch aus.

Fröndenberg

, 04.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den Termin für die Rats- und Bürgermeisterwahlen am 13. September haben sich die Fröndenberger Parteien dick im Kalender angestrichen – es wird ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Mindestens eine Kandidatenkür steht noch aus.

Als erste Parteien hatten CDU und FDP den amtierenden Beigeordneten und Kämmerer der Stadt Heinz-Günter Freck aufs Schild gehoben. Nach der Nominierung durch die Parteivorstände segneten die CDU-Mitglieder den Vorschlag am 17. Dezember auf ihrer Versammlung fast einstimmig ab; bei der FDP war dies bereits zuvor geschehen.

Bürgermeisterwahlen: Mindestens eine Kandidatenkür steht in Fröndenberg noch aus

Sabina Müller, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat Fröndenberg, wurde am 29. November 2019 in der Kulturschmiede Fröndenberg als designierte Bürgermeisterkandidatin der SPD für die Kommunalwahl 2020 vorgestellt. Mit im Bild: SPD-Stadtverbandschef Torben Böcker. © Alexander Heine

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Die SPD wiederum hat ihre Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Sabina Müller, nominiert. Die Mitglieder haben aber auch bei den Sozialdemokraten das letzte Wort. Die Wahlversammlung der SPD kommt am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr in den UKBS-Räumen in der Dorfmitte Ardey zusammen, wie SPD-Chef Torben Böcker auf Anfrage am Freitag bestätigte.

Die Wahl von Müller darf als gesichert gelten; die politischen Mitbewerber dürfte allenfalls interessieren, ob die Frontfrau der SPD einstimmig gekürt wird oder Gegenstimmen aus den eigenen Reihen zu erwarten sind.

FWG und Grüne lassen eigene Kandidaturen noch offen

Ob FWG und Grüne eigene Kandidaten aufstellen, ist bisher noch nicht bekannt.

Müller wird also aller Voraussicht nach als frisch gewählte Bürgermeisterkandidatin beim Jahresempfang des SPD-Stadtverbandes am 19. Januar in der Schützenhalle Ruhrtal in Warmen sprechen.

So ist es auch schon auf die Einladungskarten gedruckt worden. Dass alle Zeichen auf Vorwahlkampf stehen, beweist ein weiterer Gast: Als Redner neben Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe, der bekanntlich aus dem Amt scheiden wird, macht sich der SPD-Kandidat für das Amt des Landrats, Mario Löhr, bei den Fröndenberger Genossen bekannt.

Bürgermeisterwahlen: Mindestens eine Kandidatenkür steht in Fröndenberg noch aus

CDU-Vorsitzender Olaf Lauschner (l.) und seine Stellvertreterin Ute Gerling gratulierten im Dezember Bürgermeisterkandidat Heinz-Günter Freck zur Wahl durch die CDU-Mitglieder. © Udo Hennes

Eine Woche zuvor bereits bittet der Stadtverband der CDU zu seinem Neujahrsempfang im katholischen Pfarrheim auf dem Sodenkamp. Wie nicht anders zu erwarten wird Heinz-Günter Freck ein Grußwort sprechen.

Freck in Sachen Eigenwerbung wesentlich aktiver

Freck ist in Sachen Eigenwerbung bereits wesentlich aktiver als Sabina Müller: Im „Fröndenberger Ausblick“, einem halbjährlich erscheinenden Magazin der Stadt, wünschte der CDU-Kandidat den Bürgerinnen und Bürgern bereits ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit der hochkarätigsten Rednerin im Reigen der Jahresempfänge kann ebenfalls die CDU aufwarten: Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Ina Scharrenbach, kommt am 12. Januar nach Fröndenberg.

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