Bürgermeisterkandidatin Sabina Müller: SPD-Senioren stärken ihr den Rücken

dzSPD-AG 60 plus

Nachdem die Fröndenberger SPD-Fraktionsvorsitzende für einen Antrag und ihr späteres Verhalten von der CDU verspottet wurde, bemängelt die SPD-AG 60 plus den Umgangston im aufkommenden Wahlkampf.

Fröndenberg

, 18.12.2019, 15:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der „hämische Umgang“ der CDU mit der SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabina Müller ist auch Thema für die SPD-AG 60 plus. „So etwas kannten wir bislang nicht, hoffen wir, dass das nicht der neue CDU-Politikstil sein wird“, war sich die Gruppe mit Blick auf den bevorstehenden Wahlkampf einig, die das Thema bei ihrem jüngsten Treffen ausgiebig besprach.

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Anlass für den Wirbel um die SPD-Bürgermeisterkandidatin war der SPD-Antrag auf Sanierung eines Abschnitts der Straße Hohenheide. Darauf aufmerksam gemacht, dass die Straße voll und für die Anlieger im Rahmen des KAG abgabenpflichtig saniert werden müsse, forderte die SPD-Fraktionsvorsitzende von Heinz-Günter Freck, Erster Beigeordneter, Kämmerer und Bürgermeisterkandidat der CDU, dass er offenlegt, an welchen Straßen im Stadtgebiet abgabenpflichtige Maßnahmen drohen.

Müller sei unerfahren und habe die Nerven verloren

Die CDU bezeichnete Müller als unerfahren, stellte in den Raum, dass sie die Nerven verloren habe et cetera. Sabina Müller zog den Antrag, auf Sanierung der Deckschicht in der Straße Hohenheide in der letzten Ratssitzung 2019 zurück. Er soll allerdings nur als aufgeschoben – nicht als aufgehoben betrachtet werden. Zunächst müsse vollends geklärt werden, in welchem Umfang die Straße Hohenheide saniert werden kann und muss. Schließlich liegt es weder im Interesse der Stadt noch der SPD Bürger mit Kosten zu belasten.

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Doch nicht nur den Umgang mit ihrer Fraktionsvorsitzenden, sondern auch einige Neuigkeiten im Stadtgebiet betrachten die SPD-Senioren mit Kopfschütteln. So etwa die „seltsame Verkehrssituation des gesperrten Marktplatzes“. „Man konnte gut aus dem Versammlungsraum im Markgrafen sehen, wie etliche Autos den Marktplatz querten“, berichten die Mitglieder der Gruppe. „Wenn man den Verkehr hier schon unterbinden will, muss man auch die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um das neue Konzept durchzusetzen“, sind sie sich einig.

Fröndenberger SPD-Senioren stehen weiter hinter der GroKo

Auch die große Politik stand auf der Tagesordnung: Wie die beiden neuen Vorsitzenden möchte die SPD-AG 60 plus die Große Koalition zu Ende bringen. Am Ende überraschte der Vorsitzende Rolf Herzog noch mit einem ganz neuen Vorschlag: Den Start ins neue Jahr begehen die SPD-Senioren mit einem „Jahresanfangsessen“ am 11. Februar im Markgrafen. Die Jahreshauptversammlung ist für den April geplant. Zu beiden Veranstaltungen wird aber noch eingeladen.

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