Bürgerbus fällt aus: So lange dauert die Reparatur

Bürgerbus

Nichts geht mehr: Der Bürgerbus steht vorübergehend still. Was genau an dem Fahrzeug dieses Mal defekt ist, ist bisher nicht bekannt. Ein Ersatz-Fahrzeug wird es jedenfalls nicht geben.

22.08.2019, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgerbus fällt aus: So lange dauert die Reparatur

Mit dem Bürgerbus werden auch Stadtrundfahrten durchgeführt – hier nutzte ein Volleyballverein aus Iserlohn das Angebot. Momentan bleibt der Motor aber aus: Der Sprinter steht in der Werkstatt. © Privat

Der Bürgerbus musste am Donnerstag erneut in der Werkstatt halt machen. Ein Ersatzfahrzeug wird es aber ziemlich sicher nicht geben. Das erklärte Jochen Oberschelp, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, auf Nachfrage: „Das kostet immer unheimlich viel Geld. Daher versuchen wir natürlich, das zu vermeiden.“

Ursache muss geklärt werden

Zunächst müsse geklärt werden, was genau an dem Fahrzeug defekt ist. Sämtliche Fahrten für den Donnerstag mussten deshalb abgesagt werden. Oberschelp ist sich aber sicher, dass der knapp fünfeinhalb Jahre alte Mercedes-Sprinter am Freitag wieder in Betrieb genommen werden kann.

Neuer Bürgerbus im September

In den nächsten zwei Monaten wird sich das Thema ohnehin erledigt haben: Dann steht nämlich die lang ersehnte Neuverpflichtung des Bürgerbus-Vereins auf dem Hof. Ende September werde schließlich der neue Bürgerbus geliefert, der ursprünglich bereits zu Beginn des Jahres hätte zum Einsatz kommen sollen.

Oberschelp sieht keinen Grund zur Sorge

Trotz zahlreicher Reparaturen (fünf an der Zahl) in den vergangenen Jahren, gibt es für Oberschelp keinen Grund zur Sorge: „Dass ein Fahrzeug hin und wieder in die Werkstatt muss, ist nicht gerade unüblich. Das erlebt man auch als Privatperson“, sagt er.

Mit dem letzten Fahrzeug, das bis vor knapp sechs Jahren für den Bürgerbus-Verein im Einsatz war, habe man bei ähnlicher Dienstzeit deutlich höhere Reparaturkosten gehabt.

Bis der neue Bus dann in Betrieb genommen werden kann, wird es aber noch etwas länger dauern: „Ab Ende September muss zunächst die Außenwerbung am Fahrzeug angebracht werden. Außerdem müssen dann erst mal die Fahrer geschult werden.“

„Personell etwas besser aufgestellt“

Einige Busfahrer müssen sich allerdings mit dem aktuellen Modell nicht mehr allzu lange vertraut machen. In den vergangenen Monaten konnte der Verein vier neue Fahrer akquirieren: „Wir sind personell daher etwas besser aufgestellt“, betont Oberschelp.

Genug Fahrer gebe es aber immer noch nicht. Es werden weiterhin ehrenamtliche Helfer gesucht: „Manche machen momentan in der Woche drei bis vier Fahrten. Unser Ziel ist es, dass jeder auf eine Fahrt pro Woche kommt“, erklärt Oberschelp, „denn die Fahrer sollen noch etwas von ihrer Freizeit haben.“

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