Bei der Briefwahl ist in Fröndenberg kein einziger persönlicher Kontakt nötig

dzKommunalwahl 2020

Selbst Briefwähler hatten bei früheren Wahlen häufig persönlichen Kontakt zu Mitarbeitern des Wahlamtes. Die Stadt Fröndenberg erläutert jetzt, wie bei der Kommunalwahl 2020 coronasicher gewählt werden kann.

Fröndenberg

, 17.08.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl 2020 sollten spätestens am Dienstag in den Briefkästen liegen. Wer schon vor dem 13. September wählen will, kann dies praktisch kontaktlos tun – auch wenn er früher sogar bei der Briefwahl den persönlichen Kontakt gesucht hat.

»Vor dem Briefwahllokal in der Schlange zu stehen, ist coronamäßig der denkbar schlechteste Fall.«
Fachbereichsleiter Ole Strathoff

Briefwahl ist auf mehreren Wegen möglich: Beim Urtyp, der Briefdirektwahl, erhalten Wahlberechtigte im Briefwahllokal ihre Stimmzettel, machen darauf ihr Kreuzchen und werfen sie in die Wahlurne.

Wahlunterlagen per Post oder online anfordern

Ebenso könne die Wahlunterlagen per Post angefordert und die Stimmzettel im berühmten roten Wahlbrief an das Rathaus zurückgeschickt werden. Die dritte Variante: Wahlberechtigte holen sich ihre Briefwahlunterlagen persönlich im Briefwahlbüro ab und füllen sie zuhause aus.

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Dafür aber womöglich in einer Schlange mit anderen Bürgern stehen zu müssen, ist für Fachbereichsleiter Ole Strathoff „coronamäßig der denkbar schlechteste Fall“. Natürlich könne jeder, der das wolle, seine Stimmzettel persönlich abholen, „es widerspricht jedoch dem Grundgedanken, zum Schutz vor dem Coronavirus Briefwahlunterlagen zu beantragen“, betont Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe.

Briefkasten am Rathaus wird mehrmals täglich geleert

Das Rathaus empfiehlt daher ein bestimmtes Vorgehen bei der Briefwahl, um unnötige persönliche Kontakte zu vermeiden:

  • Der Antrag auf Ausstellung der Briefwahlunterlagen kann zunächst einmal ab sofort gestellt werden; schriftlich oder – was nicht empfohlen wird – mündlich, aber auf keinen Fall telefonisch. Gleichzeitig können auch schon die Briefwahlunterlagen für eine eventuelle Stichwahl beantragt werden.
  • Genutzt werden kann dafür der Antragsvordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Der Antrag ist persönlich zu unterschreiben und in einem ausreichend frankierten Briefumschlag an die Stadt Fröndenberg/Ruhr zu senden oder persönlich im Rathaus abzugeben.
  • Da das Rathaus coronabedingt nur eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet ist, sollen die Anträge per Post übersendet oder in den Briefkasten vor dem Rathaus an der Bahnhofstraße eingeworfen werden. „Der Briefkasten wird in der Zeit der Briefwahl mehrmals täglich geleert“, teilt Ole Strathoff mit.
  • Die Briefwahlunterlagen können auch online beantragt werden: Unter www.froendenberg.de steht für die Wählerinnen und Wähler eine Eingabemaske zur Beantragung der Briefwahlunterlagen zur Verfügung.
  • Vorteil der Online-Beantragung: Man erhält die Wahlunterlagen in der Regel schneller als per Post; außerdem spart man sich das Porto für den Brief.
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    Wahlbriefe müssen am Wahltag bis 16 Uhr vorliegen

    • Wer direkt vor Ort per Briefwahl wählen möchten, kann dies ab Freitag, 21. August, im städtischen Briefwahlbüro im Sitzungssaal des Stiftsgebäudes, Kirchplatz 2, während der allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und ohne Terminvereinbarung tun.
    • Um den fristgerechten Eingang der ausgefüllten Briefwahlunterlagen (roter Wahlbrief) sicherzustellen, sollten diese rechtzeitig zur Post gegeben oder direkt im Rathaus, Bahnhofstraße 2, abgegeben werden.
    • Wahlbriefe, die nicht bis spätestens zum Wahlsonntag, 13. September 2020, 16 Uhr, im Rathaus eingegangen sind, werden bei der Stimmauszählung nicht berücksichtigt.
    • Bei Fragen stehen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wahlamtes, Ole Strathoff, Tel. (0 23 73) 976-214, Dana Rempe, Tel. (0 23 73) 976-218, und Silvia Wiegant, Tel. (0 23 73) 976-219, zur Verfügung.
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