Breitbandausbau in Fröndenberg: Grundschüler sollen mit Highspeed surfen

dzSchulen am Netz

Nachdem die GSF bereits ans Glasfasernetz angeschlossen wurde, sollen nun auch die Grundschulen einen Glasfaseranschluss für rasante Up- und Download-Geschwindigkeiten erhalten. Geld dafür stiftet das Land.

Fröndenberg

, 19.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei einer landesweiten Studie zum digitalen Stand der Schulen in NRW schnitt die Fröndenberger Gesamtschule im vergangenen Jahr bereits gut ab. Ebenfalls wurde deutlich, dass es für die Grundschulen noch Nachholbedarf gibt. Vor allem die Ausleuchtung mit drahtlosem Internetzugang sollte an den Grundschulen verbessert werden. Um langfristig zukunftsfähig aufgestellt zu sein, möchte die Verwaltung die städtischen Grundschulen nun ans Glasfasernetz anschließen.

Land NRW bietet 80-Prozent-Förderung

Der Zeitpunkt ist günstig. Denn das Land Nordrhein-Westfalen hat ein Förderprogramm zur Glasfaseranbindung von Schulen aufgelegt. Schulen, die entsprechende Voraussetzungen wie etwa eine gigabitfähige Gebäudeverkabelung bieten, können laut Stadtverwaltung einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten.

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Weitere Voraussetzung: Mit der aktuellen Anbindung sollte die Schule über Up- und Downloadgeschwindigkeiten von weniger als 1 Gigabit pro Sekunde verfügen. Die Fröndenberger Grundschulen sind aktuell mit 400 Mbit/s ausgestattet und damit schon wesentlich schneller als NRW-Schulen im Schnitt (16 Mbit/s) unterwegs.

Alle drei städtischen Grundschulen sind förderfähig

Gefördert werden könnten nicht nur die Kosten für den Anschluss mit bis zu 80 Prozent, sondern darüber hinaus auch die monatlichen Kosten für den Anschluss bis zu einer Höhe von 150 Euro und für die Dauer von drei Jahren.

Glasfaser bis ins Haus? Für Unternehmen fast schon ein muss, bei Privathaushalten immer beliebter – und nun ziehen auch die Schulen nach.

Glasfaser bis ins Haus? Für Unternehmen fast schon ein muss, bei Privathaushalten immer beliebter – und nun ziehen auch die Schulen nach. © picture alliance/dpa

Alle drei städtischen Grundschulen erfüllen laut Stadtverwaltung die Fördervoraussetzung für das Landesprogramm. Für die Gesamtschule muss die Stadt keine Fördermittel beantragen. Das Gebäude wurde bereits im vergangenen Jahr mit einem gigabitfähigen Glasfaseranschluss ausgestattet.

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Um das Projekt erfolgreich zu vergeben, muss eine komplexe Ausschreibung erstellt werden, für die die Stadtverwaltung mit der Telekommunikations-Gesellschaft Südwestfalen GmbH die Hilfe eines Experten heranzieht.

Insgesamt rechnet die Stadt für alle drei Schulen mit Anbindungskosten in Höhe von rund 190.000 Euro. Geld für den Eigenanteil in Höhe von 38.000 Euro steht im Haushalt 2020 mit den Instandhaltungsmitteln für die Grundschulen zur Verfügung. Nun ist die Politik an der Reihe, grünes Licht für das Vorhaben zu geben.

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