Blumenkästen und Poller als Variante für Sperrung des Fröndenberger Marktplatzes

dzOrtstermin

Der Marktplatz könnte statt der bislang diskutierten Poller auch teilweise mit Pflanzhochbeeten abgesperrt werden. Diesen Vorschlag macht nun die Verwaltung vor dem Ortstermin in der Karl-Wildschütz-Straße.

Fröndenberg

, 17.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Kraftfahrzeuge sollen künftig vom Marktplatz weitestgehend ferngehalten werden. Daher soll die Zufahrt aus der Karl-Wildschütz-Straße abgepollert werden. Die Verwaltung hat jetzt einen Alternativvorschlag: Pflanzhochbeete.

Versenkbare Poller im Bereich der Fahrspur

Weil Feuerwehr und Rettungsdienst, Lieferanten und Anwohner den Markt nach wie vor befahren können müssen, bleibt es unverändert dabei, dass im Bereich der Fahrspur versenkbare Sperrpoller errichtet werden sollen. Die Marktüberfahrt aus der Karl-Wildschütz-Straße soll in der ersten Variante durch sechs Poller abgesperrt werden, die Ausfahrt an der Straße Im Stift durch vier Poller. Jeweils zwei der Sperrpoller auf jeder Seite der Querung sind versenkbar und verfügen über eine Steuerung sowie LED-Blinklicht und akustisches Signal.

Blumenkästen und Poller als Variante für Sperrung des Fröndenberger Marktplatzes

Die Variante 1 sieht sechs Sperrpoller an der Ausfahrt der Karl-Wildschütz-Straße auf den Marktplatz vor. Die beiden mittleren Poller sind versenkbar, um Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Lieferanten und Anlieger eine Zufahrt weiterhin zu ermöglichen. © Stadt Fröndenberg

Poller vor Ausfahrt Im Stift werden automatisch abgesenkt

Die Ausfahrt vom Markt, etwa von Anliegern oder Marktbeschickern, erfolgt regelmäßig über die Straße Im Stift. Dort werden die Poller durch das Überfahren einer Induktionsschleife automatisch abgesenkt.

Pflanzhochbeete könnten sichern und Markt optisch aufwerten

In ihrer Vorlage für den Bau- und Verkehrsausschuss schlägt die Verwaltung zu den vier feststehenden Sperrpfosten in der Karl-Wildschütz-Straße nun eine Alternative vor. So könnten die Räume neben den versenkbaren Pfosten zusätzlich durch großflächige Pflanzhochbeete gesichert werden. „Eine ausgewählte und abgestimmte Mischung aus Bäumen und Blühpflanzen dient hierbei gleichzeitig der optischen Aufwertung des Zugangsbereiches“, schreibt die Verwaltung.

Verwaltungsvorlage führt als Grund „städtebauliche Maßnahme“ an

Die Intention der Sperrpfosten und Hochbeete wird damit deutlich: Sie sollen nicht allein den Fahrzeugverkehr unterbinden, sondern einen öffentlichen Platz bei größeren Veranstaltungen absichern. Die Verwaltungsvorlage führt dieses Motiv nicht ausdrücklich an, sondern verweist lediglich auf das Vorhaben, den Marktplatz künftig attraktiver gestalten zu wollen. „Zur Stärkung dieser städtebaulichen Maßnahme soll die Querung des Marktplatzes künftig für den allgemeinen Kfz-Verkehr durch das Aufstellen von Sperrvorrichtungen unterbunden werden“, wird als Begründung angeführt.

Mit Blick auf die anhängige Klage der Gegner einer Marktsperrung schlägt das Sicherheitsargument allerdings durch: Selbst wenn die Klage erfolgreich ist und ein Bürgerbegehren noch durchgeführt werden muss, müssten die Poller kommen.

Bau- und Verkehrsausschuss

Beim Ortstermin werden die Standorte der Poller festgelegt

  • Die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschuss treffen sich am Dienstag, 18. Juni, um 15.30 Uhr zu einem Ortstermin in der Karl-Wildschütz-Straße.
  • Festgelegt werden sollen dort die Standorte für die Sperrpfosten in der Straße. Es geht unter anderem um die Zahl wegfallender Parkplätze.
  • Der Ausschuss tagt im Anschluss ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Stiftsgebäudes unter anderem zu diesem Thema.

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