Zurück in den Beruf: Bettina Hartwig-Labs verlässt den Fröndenberger Stadtrat

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Fünf Jahre lang war Bettina Hartwig-Labs für die CDU ehrenamtlich politisch aktiv, davon zwei Jahre als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Jetzt kehrt sie der Politik den Rücken.

Fröndenberg

, 12.08.2019, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn am Mittwoch, 25. September, der Rat der Stadt Fröndenberg zur ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammenkommt, wird ein Mitglied nicht mehr mit dabei sein. Bettina Hartwig-Labs, Stadträtin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie ordentliches Mitglied in Hauptausschuss, Finanzausschuss sowie Ausschuss für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing, zieht sich aus der aktiven Politik zurück.

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„Es war mir eine Ehre und große Freude, den Bürgern zu dienen und in einem so tollen Team unsere Stadt voranzubringen“, betont Bettina Hartwig-Labs. Aus beruflichen Gründen hat sie den Bürgermeister um Entlassung aus dem Ratsmandat gebeten. „Fünf Jahre lang politisch ehrenamtlich tätig zu sein, davon zwei als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, war eine wertvolle und schöne Erfahrung“, sagt die ehemalige Stadträtin. Jetzt habe sich für sie allerdings eine neue berufliche Chance ergeben, die mit ihren politischen Funktionen nicht vereinbar ist. „Ich werde aber selbstverständlich CDU-Mitglied bleiben“, so Labs.

Nach drei Kindern kam der Wunsch, wieder berufstätig zu werden

Nach einer langen Familienphase – drei Kinder mit Abitur und Studium sind „durch“ – ist der Wunsch nach einer Berufstätigkeit durchaus nachvollziehbar.

Fraktionsvorsitzender Gerd Greczka: „Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr, wünschen ihr jedoch für die Zukunft alles Gute“ – und das sei nicht nur eine Floskel.

„Es war mir eine Ehre und große Freude, den Bürgern zu dienen und in einem so tollen Team unsere Stadt voranzubringen.“
Bettina Hartwig-Labs

CDU-Fraktion und Stadtverband hätten Bettina Hartwig-Labs viele Impulse zu verdanken: Viele Anträge der vergangenen Jahre von Eltern-Kind-Parkplätzen über die Entschärfung von Verkehrssituationen bis zu den Anträgen auf Wohnmobilstellplatz und Hundewiese waren ihre Idee. „Auch für die Feuerwehr hat sich unsere Kollegin immer stark gemacht“, erinnert sich Greczka.

„Ich habe die Beschwerden und Bitten der Bürger immer ernst genommen und mich eingesetzt“, so Bettina Hartwig-Labs. Als Beispiel nennt sie die Bäume an der Ostmarkstraße, die Kreuzung Schiller-/Westicker Straße, die fehlende Beleuchtung auf dem Weg zum Schmallenbach-Haus und zuletzt die Überschwemmungen in Ostbüren.

Noch ist nicht klar, wer die Funktion übernimmt

Einiges davon ist noch auf dem Weg und wird in den nächsten Sitzungen bearbeitet werden. Wie es weitergeht und wer ihre Funktion künftig ausüben wird, liegt in der Hand von Fraktion und Stadtverband. Gerd Greczka: „Zu gegebener Zeit geben wir die Nachfolge der Stadträtin und Fraktionsvize bekannt.“

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