Besuch aus Neuenrade pflegt Tradition am Grab des Grafen

dzStiftskirche Fröndenberg

Eine ungewöhnliche Städtefreundschaft wurde am Donnerstag gefeiert. Graf Engelbert verbindet Fröndenberg mit Neuenrade. Am Grab des gemeinsamen Ahnen wird jedes Jahr ein Kranz niedergelegt.

von Sebastian Pähler

Fröndenberg

, 08.11.2019, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Viele Gäste beteiligten sich am Donnerstag an einer jungen, lieb gewordenen Tradition. „Ich habe das Gefühl“, so Pastor Jörg Rudolph, „die Stiftskirche wird jedes Jahr voller“. Und tatsächlich war eine große Delegation aus Vertretern aus Rat und Verwaltung sowie Bürgern der Stadt Neuenrade angereist, um gemeinsam mit Föndenberger Bürgern und Amtsträgern, dem Heimatverein, dem BSV Fröndenberg, dem Fröndenberger Schützenbund und den Adlerschützen Hohenheide einen Kranz am Grab des Grafen Engelbert niederzulegen.

Besuch aus Neuenrade pflegt Tradition am Grab des Grafen

Über die Tradition der Kranzniederlegung in Fröndenberg freut sich Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann sehr. Dafür, dass seine Bürger die Möglichkeit dazu haben, bedankte er sich bei Friedrich-Wilhelm Rebbe und ganz Fröndenberg: „Lieber Fritz, dir und deiner Stadt ganz herzlichen Dank!“ © Sebastian Pähler

Hintergrund ist, dass beide Städte einst zur Grafschaft Mark gehörten. Anlässlich der 650-jahrfeier der Stadt Neuenrade im Jahr 2005 wurde erstmals ein Kranz am Grab des Grafen Engelbert III niedergelegt. Seitdem wird die Geste immer am Namenstag Engelberts, dem 7. November, wiederholt. „Lieber Fritz, dir und deiner Stadt ganz herzlichen Dank“, richtete sich der Neuenrader Bürgermeister Antonius Wiesemann an seinen Fröndenberger Amtskollegen Friedrich-Wilhelm Rebbe. Gemeinsam legten sie anschließend den Kranz nieder. Komplett wurde die Veranstaltung durch Musik des MGV Liedertafel Neuenrade und von Organistin Daria Burlak. In der Gaststätte „Zum Markgrafen“ ging der Besuch dann gemütlich zu Ende.

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