Berufspendler auf der Hönneschiene müssen Ersatzverkehr nutzen

dzHönnetalbahn

Für ganz Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt einen Notfahrplan für die Schiene. Betroffen sind auch Berufspendler aus Fröndenberg, die die Hönnetalbahn nutzen.

Fröndenberg

, 22.03.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Regionalbahn 54, auch Hönnetalbahn genannt, stellt seit dem 20. März, den Betrieb ein. Damit verkehren keine Züge mehr zwischen Unna und Menden und Fröndenberg und Neuenrade.

Grund ist auch hier der Coronavirus, der das öffentliche Leben in immer stärkerem Maße lahmlegt. Die Zahl der Fahrgäste in den Zügen nimmt beständig ab. Besonders die RB 54 wird auch von vielen Schülern genutzt; seit Schließung der Schulen fallen auch sie weg.

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Der Notfahrplan soll die Mitarbeiter der Eisenbahnunternehmen schützen, aber auch ermöglichen, das Personal strategisch einzusetzen. Die vergleichsweise gering frequentierte Hönnetalbahn muss daher Personal entbehren, dass dafür auf stärker genutzten Strecken eingesetzt werden kann.

Für die vorerst bis zum 19. April ausfallende Hönnetalbahn ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Der Bus fährt durchgehend von Unna bis Neuenrade; dies im Stundentakt ähnlich dem Bahnfahrplan. Nur am Abend gibt es Einschränkungen.

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal haben unter www.efhoennetal.de den Plan für den Schienersatzverkehr zur Verfügung gestellt.

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe verweist für Einschränkungen auf anderen Bahnlinien auf www.mobil.nrw.

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