„Kurz vor knapp“: Feuerwehr verhindert Großbrand im Industriegebiet Atlantik

Flammen drohten überzugreifen

Flammen aus einem brennenden Container drohten auf Firmengebäude überzugreifen. Mit massivem Wassereinsatz gelang es der Fröndenberger Feuerwehr, einen größeren Brand abzuwehren.

Fröndenberg

, 11.12.2018, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Kurz vor knapp“: Feuerwehr verhindert Großbrand im Industriegebiet Atlantik

Die Feuerwehr Fröndenberg verhindert erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf Firmengebäude im Industriegebiet Atlantis an der Ardeyer Straße. © Hennes

Das Feuer in einem größeren Baucontainer war gegen 12.45 Uhr auf einem Firmengelände im Industriegebiet Atlantik nahe der Firma Schmöle ausgebrochen. Unmittelbar danach trafen die ersten Löschfahrzeuge der Feuerwehr ein. „Der Container brannte schon in voller Ausdehnung“, sagte Einsatzleiter Dieter Blotenberg. Die brennenden eingelagerten Werkstoffmaterialen stellten sich als kleineres Problem heraus. Weil der Container direkt an ein Firmengebäude angrenzte, drohten aber die Flammen überzuschlagen. „Es war kurz vor knapp“, berichtete Blotenberg.

Zwei Firmen- und Bürogebäude evakuiert

Zwei Firmen- beziehungsweise Bürogebäude in der Nähe evakueirte die Feuerwehr zunächst. Ein massiver Wassereinsatz von innen und außen habe dann letztlich das Übergreifen des Feuers verhindert. Hierfür bauten die Wehrleute im Firmengebäude eine sogenannte Riegelstellung auf, indem sie bereits im Innern einen Löschangriff gegen die von außen züngelnden Flammen unternahmen. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz, sodass das Feuer auch von oben bekämpft werden konnte. Mit Erfolg. Das Gebäude erlitt dennoch massive Brandspuren an der Außenwand.

Drohende Explosion: Propangasflasche musste massiv gekühlt werden

Unterdessen fand die Wehr im Container eine volle Propangasflasche, die extrem abgekühlt werden musste, um eine Explosion zu verhindern. Noch rund zwei Stunden nach dem Einsatz blies das Gas aus der Flasche ab und wurde von den Wehrleuten niedergeschlagen, schilderte der stellvertretende Fröndenberger Feuerwehrchef. Zwei Firmenmitarbeiter mussten wegen Anzeichen einer Rauchgasvergiftung behandelt werden; einer von ihnen stationär. Die Gasflasche wird einer Fachfirma zur weiteren Entsorgung übergeben.

Rund 40 Wehrleute kamen zum Einsatz, acht Fahrzeuge der Feuerwehr Fröndenberg rückten aus, daneben Notarzt und Rettungsdienst.

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