Baustelle an der Hauptstraße in Langschede: Erster Abschnitt dauert länger als geplant

dzNeuer Straßenbelag

Überraschung beim Abtragen der Asphaltschicht an der Hauptstraße in Langschede: Bauarbeiter stoßen auf unerwartetes Pflaster und eine Schlackenschicht. Das sorgt für Verzögerungen.

Fröndenberg

, 25.07.2019, 14:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiter an der Großbaustelle Hauptstraße Langschede sind trotz der starken Hitze fleißig am Werk. Und dennoch kommt es zu Verzögerungen beim ersten Bauabschnitt. Das teilte der Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag mit.

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Michael Rützel, Mitarbeiter des Landesbetriebs, war vor Ort, um sich gemeinsam mit dem Chef der ausführenden Firma die Baustelle anzusehen. Grund für die Verzögerung ist eine alte Pflasterstraße, die sich unter der Asphaltdecke befindet. Eine feste Schlackenschicht darunter muss ebenfalls mit abgetragen werden.

Von Anfang an war klar, dass der erste Bauabschnitt am längsten dauert

Dass im ersten Bauabschnitt, der von der B 233 bis zur Einmündung Bahnhofsallee reicht, mehr abgetragen werden muss, als an anderen Stellen, stand von Anfang an fest. Vom Pflaster und der Schlacke unter der Asphaltdecke haben man allerdings nichts gewusst, Rützel.

„Einige Anwohner können sich an das Pflaster sogar noch erinnern“, berichtet Michael Rützel von seinen Begegnungen mit Menschen, die am Rande der Baustelle wohnen. Doch dass sich Straßen NRW im Vorfeld einer Baumaßnahme bei älteren Anwohnern erkunde, komme eigentlich nicht vor.

Das Erdreich wird im Vorfeld stichprobenartig untersucht. Auf das Pflaster war man an einer entsprechenden Stelle aber nicht gestoßen. Und so müssen statt der ursprünglich geplanten 20 nun 30 Zentimeter abgetragen werden.

Erster Bauabschnitt sollte am Wochenende bereits fertig sein

Eigentlich sollte der erste Bauabschnitt planmäßig am 28. Juli fertig sein. Doch nun werde es voraussichtlich noch bis zum 9. August dauern. Anschließend rückt die Baustelle ein Stück weiter nach Westen. Als nächstes nehmen die Arbeiter den Abschnitt zwischen Bahnhofsallee und Weidenweg in Angriff.

Dennoch soll sich der Gesamtzeitraum der Baustelle nicht verlängern. Nach jetzigem Stand werde alles planmäßig zum 16. September fertig. Offenbar war im Zeitplan ein Puffer berücksichtigt – Straßen NRW und Bauunternehmen seien sicher, dass sich im weiteren Verlauf der Hauptstraße keine Überraschungen mehr unter der Asphaltdecke verbergen.

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„Anfangs lief alles etwas chaotisch“, beschreibt Michael Rützel die ersten Tage, nachdem die Umleitung eingerichtet wurde. Anwohner berichten von Problemen mit der Müllabfuhr. Sie müssen die Tonnen nun dutzende Meter aus ihrer Einfahrt bis zu den Enden des Bauabschnitts herausschieben. Aber im Großen und Ganzen werde es inzwischen ruhiger rund um die Baustelle.

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