Baudenkmäler gesucht: 24 Lösungen für 24 Bilderrätsel

dzGewinnspiel

Einige Bilderrätsel waren schwieriger, andere leichter: Viele Zuschriften haben wir auf unser Adventsgewinnspiel erhalten. Erraten werden mussten 24 Fröndenberger Baudenkmäler.

Fröndenberg

, 28.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wo stand ein Palazzo im industriellen Herzen des Ortes? Wer ist letzter Zeuge einer Feuersbrunst und wo gab es den ökologischen Super-Gau am Schuldenturm?

Auf die natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern formulierten Rätsel fanden unsere Mitspielerinnen und Mitspieler stets eine richtige Lösung – allerdings gab es manchmal mehr und manchmal weniger Zuschriften.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die 24 Baudenkmäler hinter den Adventstürchen

Bei unserem Bilderrätsel-Gewinnspiel zum Advent versteckten sich hinter den 24 Türchen ebenso viele Baudenkmäler aus Fröndenberg. In vielen Fällen handelt es sich um Kirchen, Wohngebäude, aber auch Türme, Friedhöfe und Industriebauten finden sich in der Denkmalliste der Stadt, die eine Vielzahl weiterer Bauwerke unter Schutz gestellt hat.
28.12.2019
/
1. Türchen: Der Bismarckturm ist zwar Eigentum der Stadt Unna und wird vom "Bismarckturmverein Unna in Fröndenberg" gepflegt, steht aber auf Fröndenberger Stadtgebiet.© Archiv
2. Türchen: Als Wiege der Stadt wird auch das historisches Haus Auf der Freiheit 10 in Alt-Fröndenberg genannt, das Ortsheimatpfleger Hubert Buschjäger liebevoll restauriert hat. Zu seinem Namen kam das Fachwerkhaus, weil die Hebamme Elisabet Düdder in den 1950er- und 1960er-Jahren hier unzähligen Kindern auf die Welt verhalf.© UDO HENNES
3. Türchen: Der Fröndenberger Trichter oder Himmelmann-Trichter steht an einem der Eingangstore in den Park. 1996 ist er zum Baudenkmal erklärt worden und wurde unter anderem von dem international bekannten Maler und Bildhauer Professor Markus Lüpertz saniert.© Marcus Land
4. Türchen: Das Stiftsgebäude diente früher der Kirche und beherbergt heute vor allem den Sitzungssaal des Stadtrates.© UDO HENNES
5. Türchen: Der alte Bahnhof Langschede ist längst stillgelegt und restauriert worden.© Fabiana Regino
6. Türchen: Die Gaststätte "Zum Markgrafen" gilt als die zweitälteste Schankwirtschaft in Westfalen und erlebte 2018 einen Wechsel bei den Pächtern.© UDO HENNES
7. Türchen: Haus Schoppe liegt am historisch bedeutsamen Brückenkopf der Ruhr bei Langschede und hatte immer ortsbildprägende Bedeutung.© Udo Hennes
8. Türchen: Die alte Windmühle in Ostbüren dient schon lange nicht mehr zum Mahlen von Getreide.© Fabiana Regino
9. Türchen: Das sogenannte Stiftsdamenhaus, Im Stift 4, beherbergte wie der Namen schon sagt in früheren Zeit Damen des Fröndenberger Stifts und ist heute Privathaus.© Marcel Drawe
10. Türchen: Über dem Portal des Rathauses ist eine schöne Steinmetzarbeit zu sehen, die einen Bienenkorbmit fleißigen (Spar-)bienchen zeigt – ein Hinweise auf den ehemaligen Sitz der Sparkasse.© Udo Hennes
11. Türchen: Das Kriegerdenkmal an der Eulenstraße setzt sich tatsächlich aus drei Teilen aus unterschiedlichen Epochen zusammen. Der Hauptteil ist 1930 eingeweiht worden; nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er einen Zusatz für die Gefallenen von 1939 bis 1945 und in den 1950er-Jahren ergänzte man ihn um Tafeln des abgerissenen Ehrenmals aus der Kaiserzeit, da auf dem Markt gestanden hatte.© Marcel Drawe
12. Türchen: Das Boeselagerhaus von 1783 auf dem Kirchplatz direkt neben der Stiftskirche erhielt seinen Namen von der Auftraggeberin für seine Errichtung, der katholischen Stiftsdame Clara von Boeselager.© Marcel Drawe
13. Türchen: Haus Altendorf gab praktisch einem heutigen Fröndenberger Stadtteil seinen Namen.© Fabiana Regino
14. Türchen: Das Ehrenmal auf dem Friedhof in Dellwig errichtete man 1920 auf Initiative der Krieger- und Landwehrvereine für die 126 Gefallenen aus den fünf Dörfern des Kirchspiels Dellwig. Dennoch erhielten auch Strickherdicke und Billmerich je ein eigenes Ehrenmal.© Land
15. Türchen: Die Kloster- und Stiftskirche Fröndenberg ist nach der Dorfkirche Bausenhagen das zweitälteste Gebäude in der Stadt.© Archiv
16. Türchen: Nur der Turm der Johanneskirche blieb beim großen Brand Frömerns im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges unversehrt.© Marcel Drawe
17. Türchen: Der alte Bahnhof in Frömern war Anfang des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Kohlenumschlagplatz, bevor er 1978 stillgelegt und viele Jahre später saniert wurde.© Marcel Drawe
18. Türchen: Das Elektrizitätswerk Warmen ist im zeitlich früher errichteten Gebäude des Wasserwerks eingerichtet worden. Unter Schutz gestellt ist auch die zugehörige Staustufe in der Ruhr.© Fabiana Regino
19. Türchen: Einer von vier Besitzerwechseln des Bernstein-Hauses am Kirchplatz war besonders dramatisch: Die hier lebende jüdische Familie Bernstein wurde in der NS-Zeit von hier vertrieben. Viele Familienmitglieder fanden in Konzentrationslagern den Tod.© Marcel Drawe
20. Türchen: Das imposante Gebäude am Markt 3 ist ein anschauliches Beispiel für die Architektur der Gründerzeit.© Marcel Drawe
21. Türchen: Die Katholiken in Bausenhagen errichteten sich nach einem Blitzschlag inden Turm ihres früheren Gebetsraums, der heutigen Dorfkirche, eine neue Kirche, die St. Agnes geweiht ist.© Jana Peuckert
22. Türchen: Die katholische Kirchengemeinde Menden errichtete vor mehr als 1000 Jahren eine Tochtergemeinde in Dellwig, die heutige evangelische Dorfkirche.© Marcel Drawe
23. Türchen: Der alte jüdische Friedhof an der Springstraße ist nach seiner Verwüstung 1938 erst in den 1990er-Jahren wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gekommen.© Udo Hennes
24. Türchen: Die Dorfkirche Bausenhagen ist zwischen 1180 und 1200 als romanische Wehrkirche errichtet worden und dient nicht zuletzt den Bewohnern der Palzdörfer ursprünglich auch als Schutzraum vor kriegerischen Auseinandersetzungen.© privat

Ob nun die Rätsel zu leicht oder zu schwer waren – jedenfalls hoffen wir, dass Sie ein wenig Freude am Mitraten hatten und bestenfalls sogar noch das ein oder andere über Ihre Heimatstadt gelernt haben.

Sämtliche Lösungen zu den 24 Bilderrätseln finden Sie in der Bilderstrecke.

Die Gewinner des Bilderrätsels werden von der Redaktion informiert und erhalten als Preis jeweils eine der beliebten Heimt-to-Go-Kaffeebecher des Rubens-Verlags.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fröndenberger Westen
Der Westen à la carte: Organisatoren planen nicht nur kulinarische Überraschungen
Hellweger Anzeiger Bürgermeisterwahl 2020
SPD-Kandidatin Sabina Müller will Fröndenberg zum Naherholungsort und CO2-neutral machen
Meistgelesen