Anbindung an der Ruhrtalradweg: Bahnhof in Langschede soll reaktiviert werden

dzZustieg im Westen

Seit in Langschede keine Züge mehr halten, besteht der Wunsch, dass sich daran wieder etwas ändert. Jetzt gibt es eine neue Chance, den Haltepunkt Dellwig/Langschede ins Gespräch zu bringen.

Fröndenberg

, 21.06.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit 1983 stoppen in Langschede keine Züge mehr; Interesse der Stadt, den Haltepunkt zu aktivieren, bestehe seitdem aber durchgehend, betont Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe. Im Rahmen der Arbeit an einem Regionalen Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr bietet der Regionalverband Ruhr (RVR) den Kommunen nun die Möglichkeit, Ideen einzubringen. Dabei möchten Politik und Verwaltung den Haltepunkt in Langschede wieder ins Spiel bringen.

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Den Bahnhof aus eigener Kraft zurück ins Leben zu rufen, hätte die Stadt in der Vergangenheit zwei bis drei Millionen gekostet, so der Bürgermeister. „Eigentlich ist es immer an der finanziellen Situation gescheitert“, erklärt Rebbe.

Wieweit die Erwähnung des Bahnhofs im Konzept des RVR nun tatsächlich dazu beiträgt, dass wieder Züge in Langschede halten, sei nicht klar zu sagen. „Wenn uns die Möglichkeit eröffnet wird, sind wir aber ganz vorne mit dabei.“

Eines der Ziele des Entwicklungskonzepts ist der Ausbau von „Bike-and-Ride-Angeboten“ – und hier kann die Stadt Fröndenberg ansetzen: Vor allem die räumliche Nähe zum Ruhrtalradweg lasse diesem Haltepunkt eine besondere Bedeutung zukommen. Sowohl im Alltagsverkehr als auch touristisch werde die Rad-Verbindung stark frequentiert.

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