Aus schwindelnder Höhe senkt sich die „Stille Nacht“ auf Menden herab

dzTraditionelles Turmblasen

Neben dem Glockenläuten und dem Fanfaren-Corps Kolping Lendringsen sorgte der „Little Drummer Boy“ des Weihnachts-Chores beim Turmblasen für Gänsehaut bei den Besuchern.

von Peter Benedickt

Menden

, 26.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Turmblasen am Heiligen Abend, für viele Mendener ein Termin, der zu Weihnachten gehört wie der Tannenbaum. So standen auch in diesem Jahr die Menschen dicht gedrängt zwischen Vincenzkirche und Altem Rathaus. Kaum war von den Treppen vor dem Gotteshaus die Menschenmenge, die bis in die Bahnhofsstraße reichte, zu überblicken.

Jedes Jahr hat das Turmblasen einen hohen Stellenwert in der Weihnachtszeit

Der zahlreiche Besuch zeigte eindeutig den hohen Stellenwert der Veranstaltung kurz vor Heiligabend. Alle Generationen – vom Enkel bis zu den Großeltern – nutzten die Gelegenheit, um sich in dieser feierlichen Stimmung auf die Festtage einzustimmen. Viele Besucher haben inzwischen schon ihre Stammplätze, bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur.

Pünktlich schallte das Adventsläuten weit über die Hönnestadt. Fünf Minuten erklangen die Glocken von St. Vincenz, verkündeten die Botschaft, dass die Geburt Christi kurz bevorsteht.

Die Empore weit oben am Turm stand im Mittelpunkt

Direkt danach stand die Empore weit oben am Turm im Mittelpunkt. Stefan Cosack, Sebastian Elbers, Thomas Heuseler, Tim Vöbel und Manuel Westermann vom Fanfaren-Corps Kolping Lendringsen hatten sich in die schwindelerregende Höhe gewagt und sorgten mit „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ für Ergriffenheit. Das Beiern, ein schnelles Anschlagen der Glocken mit festgelegten Rhythmen, eine Kunst, die beherrscht sein will, brachte Frieden in die Herzen. Den folgenden Liedbeiträgen, erst von Lisa Flinkerbusch, Annika Täger mit Gitarrist Simon Krok, und dann vom Mendener Weihnachtschor unter der Leitung von Hermann Diebecker, lauschte die Menge mit angehaltenem Atem. Viele hielten sich bei den Händen.

Mendens Bürgermeister Martin Wächter bedankte sich

Bürgermeister Martin Wächter bedankte sich bei den Anwesenden, bei denen, die die Organisation übernommen hatten und bei allen, die nicht kommen konnten, weil sie ihre Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit erfüllten.

Nach der Weihnachtsgeschichte, gelesen von Pfarrer Jürgen Senkbeil, sorgten die Klänge des „Little Drummer Boy“ einfach nur für Gänsehaut.

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