Aufschlag zur Umstrukturierung der Feuerwehr: Planung der Wache in Stentrop beginnt

dzBrandschutzbedarfsplan

Ein Feuerwehrstandort, von dem aus der gesamte Osten angefahren wird, soll am Haus der Mitte entstehen. Damit startet die Bündelung der Einsatzkräfte.

Fröndenberg

, 16.11.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Löschgruppen, Politik und Verwaltung war es dieses Jahr ein brandheißes Thema: der neue Brandschutzbedarfsplan und die mit diesem verbundene nicht unumstrittene Umstrukturierung der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg.

Damit die Brandschützer weiterhin zukunftssicher aufgestellt sind, wird im Brandschutzbedarfsplan, der Ende dieses Jahres vollständig ausgearbeitet sein soll, angeregt, die Standorte zu reduzieren. Mit Rücksicht auf Hilfsfristen und Fahrzeitanalysen wurde beschlossen, die Einsatzkräfte, die sich bisher auf zwölf Standorte verteilten, an fünf Standorten zu bündeln. Überraschend musste das Gerätehaus in Ardey sofort geschlossen werden, weil es nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprach.

Auch die Feuerwache Mitte soll voraussichtlich umziehen

An einem neuen Standort für ein Feuerwehrgerätehaus am Haus der Mitte in Stentrop sollen nun Löschgruppen zusammengeführt werden. Vom Standort in Stentrop kann der Fröndenberger Osten angefahren werden. Dazu gehören die Stadtteile Bentrop, Stentrop, Bausenhagen, Fronhausen, Neimen und Warmen.

Die Standorte der Freiwilligen Feuerwehr in Frömern, der Stadtmitte und Ostbüren sollen verbleiben. Die Wache in Mitte sei allerdings sanierungsbedürftig. Derzeit sucht die Verwaltung noch nach einem geeigneten Standort. Eie neue Feuerwache West soll am Schürenfeld entstehen. Von dort aus wird der Westen angefahren.

Rund 13,5 Millionen Euro, schätzt die Stadtverwaltung, werden Umbau und Neubaumaßnahmen für die Neuorganisation der Freiwilligen Feuerwehr kosten.

Politik entscheidet über Ergänzungssatzung

Um die Pläne umzusetzen, muss die Fläche im Flächennutzungsplan zunächst umgewidmet werden. Darüber soll die Politik entscheiden. Der Flächennutzungsplan weist die zu überbauende Fläche als Gemeinbedarfsfläche für „Sportlichen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“ aus.

Mit Aufstellung einer Ergänzungssatzung könne das etwa ein Hektar große Gelände, das von Stentroper Weg und Palzstraße begrenzt wird, als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Feuerwehr“ ausgezeichnet werden. Die Aufstellung soll im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung erfolgen. Damit wäre der erste Schritt zur Umsetzung der Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans gemacht.

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