Ist Schulunterricht in voller Klassenstärke trotz hoher Corona-Zahlen sinnvoll? Diese Frage wird aktuell auch in Dortmund intensiv diskutiert. © dpa
Schulen in Fröndenberg

Amokprävention und Mittagessen: Was sich jetzt in den Grundschulen tut

Trotz knapper Kasse investiert die Stadt in die Entwicklung der Schulen. Der Finanzausschuss hat jetzt Mittel für drei Projekte freigegeben. Dazu zählt ein neues Alarmsystem für die Gemeinschaftsgrundschule.

Wie schon die Overbergschule soll nun auch die Gemeinschaftsgrundschule Fröndenberg eine professionelle Anlage erhalten, die etwa bei Bränden oder Amokläufen warnt. Aber auch der Gong zur Pause und betriebliche Durchsagen sollen durch die Anlage schallen.

Eigentlich sollte die neue Anlage bereits in den Sommerferien 2020 eingebaut werden. Doch nach Angaben der Stadt war das beauftragte Planungsbüro nicht schnell genug. Weil sich die Planer inzwischen an Werten aus der Overbergschule orientieren konnten, sind die geschätzten Kosten von 101.000 auf 121.000 Euro gestiegen.

Während der Einbau der Anlage in diesem Jahr nachgezogen wird, soll der Umbau des Mensabereichs an der Gemeinschaftsgrundschule vorgezogen werden. So könnte die Maßnahme nämlich von einem Förderprogramm profitieren, mit dem der Offene Ganztagsunterricht an Schulen gestärkt werden soll. Für die Grundschüler bedeutet das: Zwei separate Speiseräume und eine moderne Mensa in der Mitte dazwischen. Auch wären Angebote zum Kochen und Backen mit Kindern am Nachmittag möglich.

In der Overbergschule wird darüber hinaus die Beleuchtung der Sporthallen erneuert und auf moderne LED-Technik umgestellt werden.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung
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