Altendorfer Weihnachtshaus versüßt hunderten von Fans die Adventszeit

dzFestliche Tradition

Pünktlich zum ersten Adventswochenende hat sich das Grundstück von Familie Schwerte wieder in ein weihnachtliches Wunderwerk verwandelt. Es weihnachtet noch mehr als im Vorjahr.

von Fabiana Regino

Altendorf

, 01.12.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Rentier-Welt, eine ganze Weihnachtsstadt in schneebedeckten Bergen und nichts geringeres als den Nordpol hat Dominik Schwerte unter anderem im Garten vereint. Was vor einigen Jahren mit einer einzelnen Feuerschale auf dem Vorhof begann, grenzt mittlerweile an einen kleinen zauberhaften Themenpark mit kleinen Ständen, bei dem selbst der Grinch in Weihnachtsstimmung verfallen würde.

„Es ist mittlerweile zur Tradition geworden“, bringt der Schöpfer des Altendorfer Weihnachtshauses es auf den Punkt. Zum sechsten Mal in Folge erstrahlt das Haus samt Garten von Familie Schwerte in weihnachtlichem Glanz – standesgemäß noch etwas heller als im Vorjahr. „Mittlerweile sind es 385 Lichterketten“, verrät Dominik Schwerte. Schlappe 7000 leuchtende Lämpchen mehr.

Altbewährtes gemixt mit neuen Ideen

Die Highlights bilden verschiedene Stationen, die bestaunt werden können. Besonders stolz ist Dominik Schwerte auf die neue Rentier-Welt: „Die Rentier-Welt ist dieses Jahr mein Favorit, die rundet alles schön ab“. Aber auch bereits bekannte Stationen hat der 20-Jährige für dieses Jahr noch optimiert.

Altendorfer Weihnachtshaus versüßt hunderten von Fans die Adventszeit

Die Arktis-Welt im Aufbau. Eine neue Nebelmaschine soll die Station in diesem Jahr noch arktischer gestalten. © Fabiana Regino

So zum Beispiel die Arktis-Welt, die unter anderem mit einer schwimmenden Eisscholle aus Styropor beeindruckt: „Dieses Jahr haben wir eine Nebelmaschine installiert, das macht das Ganze noch mal arktischer“, erklärt er. Auf Schneemaschinen habe man dann doch verzichtet, „aber es ist nicht so, als hätten wir nicht darüber nachgedacht“, gibt Dominik Schwerte lächelnd zu.

Mit vereinten Kräften zum Weihnachtszauber

Das Wort „wir“ fällt oft, wenn er über sein „Familien-Großprojekt“ spricht. Bei allem Trubel um das Altendorfer Weihnachtshighlight, ist Dominik Schwerte sehr bewusst, dass das pünktliche Aufleuchten der mehr als 77.000 Lichter Jahr für Jahr nur mit seinem engagierten Team möglich ist. „Das geht wirklich nur mit Familie und Freunden, wenn alle mitziehen“, betont er. 33 Helfer griffen dem Projektleiter dieses Jahr bei den Vorbereitungen unter die Arme. Besonders wichtig dabei: die Techniker.

Altendorfer Weihnachtshaus versüßt hunderten von Fans die Adventszeit

Die ersten zwei Rentiere der neuen Rentier-Welt stehen. Das Highlight gehört zu Dominik Schwertes diesjährigen Favoriten. © Fabiana Regino

Zwischenfälle, die die Stromversorgung betreffen, bleiben bei 60.000 Watt nämlich nicht aus. „Die Techniker wissen dann in solchen Fällen auch direkt wo das Problem ist, sodass es meist schnell behoben werden kann“, erläutert Schwerte. Er selbst sei weniger der Strom-Experte, dafür umso begabter, was das handwerkliche Geschick angehe. „Dahingehend hat mein Opa mich sehr geprägt. Das hat den Vorteil, dass ich vieles von den Kulissen hier selbst bauen kann.“

Einzigartigkeit hat seinen Preis

Viele Menschen in Weihnachtsstimmung zu versetzen hat natürlich auch seinen Preis. „Mehrere Tausend Euro sind es dann schon jedes Jahr“, so Schwerte. Dabei fallen nicht nur die Anschaffungskosten für Materialien an, sondern auch Betriebskosten. Einen Sondertarif beim örtlichen Stromversorger bekomme Familie Schwerte, die für das Fest extra einen großen Aggregator installiert hat, trotz aller Beliebtheit noch nicht, verrät Dominik witzelnd.

Den Spaß an dem Ganzen lässt sich Familie Schwerte weder von der Stromrechnung noch von unkalkulierbaren Vorkommnissen nehmen. „So ein total verregneter Tag, wie wir ihn eine Woche vorm Anleuchten hatten, bringt einen natürlich schnell aus dem Zeitplan. Unerwarteter trifft einen dann aber zum Beispiel so ein kompletter Ausfall der Heizung“, sagt Dominik Schwerte.

Der ganze Aufwand lohne sich aber spätestens dann, wenn er die freudestrahlenden Gesichter in seinem Garten sehe. Seit Freitag die Lichter angingen, waren es schon 500 und 600 dieser Gesichter.

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