Als am Bismarckturm noch ein großes Meer war

dzTag des Geotops

Beim Tag des Geotops zeigt der Bismarckturmverein, welch unscheinbaren Schätze auf den Äckern nahe des Turms zu finden sind. Ein Stein zeugt von der Zeit, als an der Haar noch ein Meer war.

von Dominik Pieper

Fröndenberg

, 15.09.2019, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Michael Becker als städtischer Bodendenkmalpfleger hat schon unzählige spannende Funde gemacht. Einige dieser Steine hatte Becker mitgebracht, als er im Schatten des Bismarckturms an der Wilhelmshöhe am Sonntag von den Spuren altertümlicher Vorzeiten sprach. Eine Steinplatte etwa weist ganz deutlich unterschiedliche Schichten auf, die im Laufe von Millionen von Jahren gepresst und entstanden sind. Dieser Stein etwa entstand, als der Bereich um den Haarstrang völlig von Wasser bedeckt war.

Steine aus der Zeit des Neandertalers bis zum Beginn der Metallzeiten vor rund 4000 Jahren hatte Becker dabei. Einige kleine Findlinge dienten den Menschen damals etwas als Schlag- oder Mahlwerkzeug. Ein anderer Stein hat etwa die Form eine Tennisballs, war damals aber kein Sport-, sondern vermutlich ein Jagdmittel.

Der Tag des Geotops ist für die Türmer des Bismarckturmvereins eine Gelegenheit, über die spannende Recherchearbeit zu urzeitlichen Funden zu berichten. Manch Besucher schloss sich im Nachgang des Vortrags noch einer Führung an, die über damals sehr typische und heute noch erhaltene Hohlwege zu Orten führte, an deren Bergbau oder die Eiszeit Spuren bis heute hinterlassen haben.

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