Aldi-Abriss in Fröndenberg: Mit Lärmgutachten soll Wohnqualität geprüft werden

dzNeubaupläne

Mit dem Abriss des Aldi-Marktes entfallen Wohnungen. Auf Wunsch der Politik prüft die Verwaltung Möglichkeiten, den Discounter auf den Bau eines Obergeschosses mit Wohnungen zu verpflichten.

Fröndenberg

, 03.10.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aldi möchte in Fröndenberg neu bauen. Dass dafür der bestehende Aldi-Markt abgerissen werden soll, ist im Prinzip seit 2017 von der Politik beschlossen. Bisher sieht die Discounter-Kette, entgegen des Trends in größeren Städten, für den neuen Markt eine eingeschossige Bauweise ohne Wohnungen vor. Im jetzigen Gebäude wohnen allerdings Menschen.

Deswegen hatte die Politik die Verwaltung darum gebeten, zu prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, das Unternehmen zu verpflichten, seinen Neubau in Fröndenberg mit Wohnraum zu planen. Die Verwaltung hält dies im Rahmen eines sogenannten „vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ für möglich.

Allerdings könnte aus Sicht der Stadt die Lärmsituation an der L679 gegen Wohnungen sprechen. Denn der Neubau entsteht nach bisheriger Planung in einem Abstand von fünf Metern zur Fahrbahnkante. Bei einem Neubau mit einem Obergeschoss und Flachdach würde die Höhe rund zehn Meter betragen. Das Obergeschoss würde also direkt an die Landstraße L679 grenzen.

Für die Aufstellung von Bauleitplänen müssten gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse berücksichtigt werden, erklärt die Stadtverwaltung. Aus diesem Grund soll jetzt ein Lärm- und Immissionsgutachten erstellt werden.

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