Aerosole in Klassenräumen der GSF – Rebbe: „Es gibt aktuell keine Bedrohung“

dzGesamtschule Fröndenberg

An der Gesamtschule möge wegen schwirrender Aerosole und der Verbreitung des Coronavirus die Raumluftqualität überprüft werden – diese Forderung hatte offenbar manche verunsichert. Jetzt gab es Entwarnung.

Fröndenberg

, 19.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz anhaltender Corona-Pandemie sind noch vor Beginn der Sommerferien die Schulklassen an der Gesamtschule für zwei Wochen wieder beisammen. Auch vor diesem Hintergrund hatte die CDU-Fraktion den Blick auf die Raumluft gelenkt.

Im Zuge des weiteren Umbaus der GSF solle die Raumluft in den Klassenräumen berücksichtigt und ihre Qualität „technisch auf einen gehobenen Standard erhöht werden“, hatten die Christdemokraten in einem Antrag gefordert.

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Ruth Schneider, Schulausschussvorsitzende, bezog sich dabei auf die Erkenntnis von Virologen, dass Aerosole, also feinste Atempartikel, wesentlich zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen können.

In der ersten Ratssitzung nach monatelanger Corona-Pause an diesem Mittwoch, die übrigens ebenfalls unter strengen Hygienevorkehrungen stattfand, kam aus den Reihen der Ratsvertreter die Frage auf, ob man sich denn aktuell schon um Lehrer und Schüler in der Gesamtschule sorgen müsse.

Bauamtsleiter Martin Kramme beruhigte. In allen Klassenräumen, in denen sich Fenster nicht öffnen lassen, werde durch eine dezentrale Belüftungsanlage die Luft regelmäßig ausgetauscht.

Nach dem Vorbild eines Gymnasiums in Bochum werde man zudem beim Umbau der GSF, wie bereits in einigen Trakten realisiert, auch weiterhin Gitterfenster verbauen, sodass auch nachts durchgelüftet werden könne.

„Es gibt aktuell keine Bedrohung“, stellte Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe unmissverständlich fest.

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