Aerosole sollen mit „guter Durchlüftung“ aus Sporthallen vertrieben werden

dzCoronaschutzverordnung

Ein Infektionsrisiko will die Stadt Fröndenberg nicht eingehen. Sportgruppen sollen zugleich möglichst bald wieder trainieren können. Das Rathaus prüft nun eine „gute Durchlüftung“ in zwei Sporthallen.

Fröndenberg

, 20.08.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weil in zwei Sporthallen an der Gesamtschule Fröndenberg nicht quergelüftet werden kann, sollen sie vorzeitig saniert werden. Die Coronaschutzverordnung gestattet Trainingsbetrieb aber auch bei „guter Durchlüftung“.

Die Stadtverwaltung will, wie berichtet, die Fenster in den Sporthallen 1 und 5 möglichst bald so umbauen lassen, dass sich die Raumluft schnell austauschen lässt und potenziell infektiöse Aerosole beseitigt werden.

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Den wieder erlaubten Trainingsbetrieb von Vereinen und Sportgruppen will die Stadt möglichst schon vorher wieder in den beiden Hallen ermöglichen. Daher werde zurzeit geprüft, wie eine „wirksame Belüftung“ der großen Räume auszusehen hat, teilte Bauamtsleiter Martin Kramme am Mittwochabend im Finanzausschuss mit.

Man orientiere sich daher genau an der Coronaschutzverordnung und will die Länge der erforderlichen Belüftungszeit ermitteln. Erst danach könnten Belegungspläne für die Sportvereine erstellt werden, weil man dann wisse, wie lange die Belüftungspausen zwischen den einzelnen Sportstunden dauern müssen.

Derweil sollen in den weiter geöffneten Sporthallen, auch im Duschbereich, Schulsport und Vereinssport strikt getrennt werden: Die Schüler bleiben im Sportunterricht vorerst unter freiem Himmel.

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