Nach Bedrohung mit Pistole: Schützen distanzieren sich von Party-Vorfall

dzAdler Hohenheide

Während der Party soll sich der 22-jährige Randalierer aus Wickede unauffällig verhalten haben. Die Eingangskontrollen hätten funktioniert, der Sicherheitsdienst richtig gehandelt.

Fröndenberg

, 12.03.2020, 10:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem am Wochenende ein Randalierer im Umfeld der Party der Adler-Schützen für Aufsehen sorgte, distanzieren sich die Schützen nun von dem Vorfall. Die Veranstaltung „VillageLife“ am vergangenen Samstag sei unterm Strich gelungen und friedlich verlaufen, so Fabian Gräbe vom Schützenverein.

Das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung habe gegriffen, bereits während der Kontrolle am Einlass sei dem Störenfried, wie auch die Polizei berichtete, sein Messer abgenommen worden. „Somit hat diese Kontrolle vollumfänglich funktioniert“, so Gräbe.

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Randalierer war unauffällig während der Party

Während der kompletten Veranstaltung sei der 22-jährige Randalierer aus Wickede dann unauffällig gewesen. Nach der Veranstaltung sei ihm sein Messer vom Sicherheitsdienst nicht zurückgegeben worden, weil er betrunken war.

Der Vorfall habe sich erst nach Ende der Veranstaltung und außerhalb des Festgeländes ereignet. Gäste seien nicht bedroht worden. Es habe keine Gefahr für sie bestanden. Das Verhalten des Wickeders, der sich nach der Party die Schreckschusswaffe geholt hatte und zurückkehrte, können sich auch die Schützen nicht erklären.

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