Acht Bands lassen in Fröndenbergs Ruhrtalhallen die Wände wackeln

dzRuhrtal-Rockfest

Wie lockt man auch Jugendliche in die Warmener Schützenhalle? Auf diese Frage gibt es nun eine sinnvolle Antwort: Das erste Rockfestival kam beim Publikum bestens an.

von Peter Benedickt

Fröndenberg

, 29.09.2019, 11:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir haben uns mit Hilfe des Ruhrtal-Schützenvereins einen Jugendtraum erfüllen können“, schwärmten Hubertus Schomaker und Dominik Schüttler, zwei Organisatoren des ersten „Ruhrtal-Rockfestes“. Das Ergebnis dieser Unterstützung ließ am Samstag die Ruhrtalhalle in ihren Grundmauern erbeben. Denn gleich acht Bands wechselten sich auf der Bühne ab, boten Rock in allen möglichen Varianten und begeisterten das Publikum. Serviert wurden Hard-, Punk-, Deutschrock, Heavy Metal, Alternative und Classic Rock.

Seinen Anfang nahm die Gestaltung des Festivals bereits beim vorletzten Schützenfest. Die Initiative kam dabei vom Ruhrtal-Vorsitzenden Uwe Kock, der mit Hubertus Schomaker das Gespräch suchte und anfragte, ob es eine Idee gäbe, wieder mehr Jugendliche für die Vereine zu interessieren.

Acht Freunde müsst ihr sein

„Ich habe mich dann mit meinen Freunden Jendrik Hinrichs, Gregor Kimmel, Cedric Lebert, Armin Wolf, Dominik Schüttler, Sven Ritzerow und Dennis Albert, die alle aus Warmen stammen oder Verbindungen dorthin haben, beraten – und schon war das Festival geboren“, beschreibt der Chef-Organisator den Ablauf.

Über eine Internetplattform wurde ein Casting ins Leben gerufen. Rund 200 Bands bewarben sich. „Wir haben hineingehört und waren spontan von Samarah aus dem Saarland sowie von Sick#Red, Oberhausen, begeistert und haben die beiden Formationen eingeladen“, verdeutlicht Schüttler den Modus. Der Rest der Gruppen stammt aus der Region, aus Menden, aus Neheim, aus dem Ruhrgebiet und natürlich aus Fröndenberg selbst.

Dankbar für die Hilfe der Schützen

Gut ein Jahr dauerte die Vorbereitung. Hilfreich war dabei die Unterstützung der Schützen. „Sie gestalten schließlich schon seit vielen Jahren ihr Fest, wissen, welche Vorschriften es gibt, haben Kontakte zur Feuerwehr, zu den Maltesern und zur Security“, waren die Organisatoren über den Rückenwind froh. „Wir machen das komplett ehrenamtlich, da ist jeder Tipp wichtig.“

Schon während des Auftritts der ersten Band „Defected Heroes“ verloren die Gäste ihre Scheu und rückten näher ans Podium, ließen sich von den Klängen mitreißen, wiegten sich im Takt.

Abgesprochen ist bereits, dass das Festival auch 2020 wieder die Musikfans nach Warmen lockt: „Es soll keine Eintagsfliege sein.“ Gibt es einen finanziellen Überschuss, fließt das Geld in den heimischen Kindergarten und in die ELA-Stiftung.

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