Klassenfahrten sind bis zum Sommer nicht erlaubt. Nachholtermine für die betroffenen Schüler zu finden, wird schwer. © picture alliance / Franziska Kraufmann/dpa
Coronavirus

Absage von Klassenfahrten wird auch für die Folgejahre zum Problem

Bis zu den Sommerferien mussten alle Fröndenberger Schulen ihre Klassenfahrten absagen. Weil immer weit im Voraus geplant wird, wird es für die Schulen schwer, diese Fahrten nachzuholen.

Bereits aktuell sind im Land NRW coronabedingt keine Klassenfahrten erlaubt. Das galt zunächst für den Zeitraum bis zum 31. März 2021. Wegen der anhaltenden pandemiebedingten Unsicherheiten wird die Regelung vom 1. April bis zum 5. Juli 2021 verlängert. Fröndenbergs Schulleiter mussten alle Klassenfahrten für die erste Jahreshälfte absagen.

„Leider“, betont Monika Corbach, Leiterin der Overbergschule. In der Grundschule an der Overbergstraße sind die Fahrten der 3. Klassen betroffen, die eigentlich im Frühjahr hätten stattfinden sollen.

„Die gebuchten Häuser haben das natürlich akzeptiert. Nun hoffen wir auf tolle Tagesausflüge im Frühsommer“, sagt die Schulleiterin. Doch ob Klassenfahrten im kommenden Schuljahr nachgeholt werden können, sei sehr fraglich. Denn die Planungen würden immer zwei Jahre im Voraus laufen. Und Jugendherbergen sowie Gästehäuser hätten im Jahr 2020 Reservierungen anderer Schulen bis Ende 2022 angenommen. Wie es also im kommenden Schuljahr mit Klassenfahrten weitergeht: „Wir werden sehen“, sagt Monika Corbach ratlos.

Im Schulleben fehlt noch viel mehr als nur die Klassenfahrten

Die Fahrten seien nicht das Einzige, was aus dem Schulleben gestrichen ist, bedauert Corbach. So mussten im laufenden Schuljahr auch Feste oder etwa die Praktika der Gesamtschule abgesagt werden.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung
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