Unfall Nummer 2 auf der A44: Ein Autotransporter, voll beladen mit Neuwagen, kollidierte mit einem anderen Laster. © VN 24
Autobahn

A44-Unfälle: Erst Laster umgekippt, dann Crash mit Transporter voll neuer BMW

Auf der A44 hat es am Mittwochmorgen zwei Unfälle nacheinander gegeben. Erst kippte ein Lastwagen um. Dann gab es eine Karambolage mit einem Autotransporter voller Neuwagen.

Nach einem Unfall auf der A44 am Mittwochmorgen waren die Aufräumarbeiten gerade fast beendet, da krachte es erneut. Insgesamt tragen mehrere beschädigte Lastwagen und einige jetzt schrottreife, neue BMWs zur Schadenssumme bei. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde aber zumindest niemand schwer verletzt.

Laster voller Backwaren kippt um

Aus bisher nicht geklärter Ursache ist am Mittwochmorgen auf der A44 zwischen Werl und Unna ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen. Der Bäckerei-Lkw kippte auf die Seite. Zur Rettung des Fahrers wurde auch ein Hubschrauber angefordert, doch zum Glück zog sich der Fahrer nur leichte Verletzungen zu, wie die Polizei berichtete. Die Unfallstelle liegt im Grenzgebiet zwischen Fröndenberg und Unna.

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Unfall mit Autotransporter auf der A44 bei Unna

Laut einem Reporterbericht von der Unfallstelle soll der Lkw ins Schlingern gekommen und dann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Er sei eine leichte Böschung hinaufgefahren und in der Folge auf die Seite gekippt.

Der Unfall um kurz nach 7 Uhr hatte entsprechende Folgen für den Berufsverkehr. Es bildeten sich teils kilometerlange Staus. Bis etwa 10 Uhr dauerten die Bergungsarbeiten.

Unfall mit Transporter voller Neuwagen

Zu dem Zeitpunkt beschäftigte aber schon der zweite Unfall Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Laut Erstmeldung der Autobahnpolizei gab es gegen 9.45 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund, kurz vor der Raststätte Haarstrang, einen Zwischenfall mit einem Autotransporter. In der Folge musste die Autobahn zwischen dem Kreuz Werl und der Raststätte Haarstrang voll gesperrt werden.

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Unfall mit Autotransporter auf der A44 bei Unna

Laut Reporterbericht von der Unfallstelle fuhr der Autotransporter auf einen Sattelzug auf – wohl am Ende des Staus, der eine Folge des ersten Unfalls war. Der Autotransporter sei regelrecht eingeknickt und in die Böschung gefahren. Diverse Neuwagen – der Laster transportierte BMWs – hätten sich von der Ladefläche gelöst. Mindestens einer landete neben der Fahrbahn.

Wie die Polizei bestätigte, wurde auch bei diesem Unfall niemand schwer verletzt.

Ein Problem allerdings gab es mit auslaufenden Betriebsstoffen, die auch hier längere Aufräumarbeiten nötig machten. Die Folge: eine Sperrung, lange Staus und überlastete Ausweichstrecken, darunter die B1 im Unnaer Osten.

Über den Autor
Redaktion Unna
Jahrgang 1979, stammt aus dem Grenzgebiet Ruhr-Sauerland-Börde. Verheiratet und vierfacher Vater. Mag am Lokaljournalismus die Vielfalt der Themen und Begegnung mit Menschen. Liest immer noch gerne Zeitung auf Papier.
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Thomas Raulf
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