300 Strohballen abgefackelt: Ermittler benötigen Hinweise auf Brandstifter

dzBrandstiftung

300 Strohballen brannten im Dezember auf einem Acker in der Nähe der Feldstraße ab. Es besteht ein dringender Tatverdacht auf vorsätzliche Brandstiftung. Doch die Polizei benötigt Mithilfe.

Fröndenberg, Ardey

, 30.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Feuer auf einem Feld am Thabrauck rief am späten Abend des 10. Dezembers 2019 die Feuerwehr auf den Plan. 300 Strohballen brannten am Ende vollständig nieder. Die Ermittler kommen ohne Hinweise von Zeugen in der Sache nicht weiter.

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Die Kripo hatte bereits am folgenden Tag Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Der Verdacht war naheliegend: Das von einem Landwirt gestapelte Stroh hatte nicht tagsüber während des Betriebs von Landmaschinen, sondern vermutlich erst gegen 22 Uhr Feuer gefangen. Zu dieser Zeit meldete sich jedenfalls ein Augenzeuge bei der Feuerwehr.

Die Spurensicherung der Polizei brachte allerdings keine verwertbaren Ergebnisse, die auf eine Täterschaft hindeuteten. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat das Ermittlungsverfahren daher bereits eingestellt.

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Nach Auskunft der Anklagebehörde kann das Verfahren aber jederzeit wiederaufgenommen werden. Es sei nicht auszuschließen, dass sich infolge einer Berichterstattung über die Brandnacht doch noch Zeugen meldeten.

Die Fröndenberger Feuerwehr hatte nach anfänglichen Löschversuchen die Ballen kontrolliert abbrennen lassen. Ein Löschen war auch angesichts starker Winde aussichtslos.

Die Kreispolizeibehörde Unna nimmt Zeugenhinweise unter der Rufnummer Tel. (0 23 03) 921-0 entgegen.
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