3. Türchen: Mit Ritterschlag vom Kunstprofessor

dzBilderrätsel-Gewinnspiel

Nein, gewohnt hat hinter unserem dritten Adventskalendertürchen nie jemand. Dennoch ist es ein Baudenkmal in Fröndenberg. Ein Kunstprofessor gab ihm den Ritterschlag – oder war es ein Schlag mit dem Gehstock?

Fröndenberg

, 03.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Baudenkmäler haben ja eigentlich immer etwas Einzigartiges an sich haften, weshalb sie so schützenswert sind. Hinter unserem dritten Türchen verbirgt sich ein besonders einzigartiges Bauwerk – mit sozialistischer Note.

Wer heute lebt, kann sich nicht vorstellen, welche Ideen Fabrikanten vor Jahrzehnten hatten, um Wasser zu sparen. Es sei denn, es gibt noch dieses Zeitzeugnis, das wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet worden ist.

Vielleicht war es aber auch gar keine Knausrigkeit, die zu dieser Installation führte, sondern schon sehr früh ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Denn man wollte heute gar nicht zu Ende denken, was geschehen wäre, hätte das besagte Wasser ungesäubert den Weg in die Ruhr gefunden.

Info

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach

  • Haben Sie den Bildausschnitt enträtselt, gehen Sie einfach wie folgt vor: Sie schreiben den Namen des Gebäudes oder Bauwerks sowie die Ziffer des jeweiligen Türchens – von 1 bis 24 – in eine E-Mail.
  • Senden Sie Ihre E-Mail dann an froendenberg@hellwegeranzeiger.de – und vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer mit anzugeben.
  • Unter allen Einsendungen mit der richtigen Lösung verlosen wir am Ende insgesamt 24 praktische Coffee-to-go-Becher aus Keramik.
  • Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und das mitten in der heutigen Wasserschutzzone eins! Also, gehen wir mal von einem so ökonomisch wie ebenso ökologisch denkenden Industriellen aus, dessen Name heute noch in aller Munde ist.

Das gesuchte Objekt diente bis 1982 der Wirtschaft und später sogar der Kunst. Denn selbst ein Kunstprofessor fand Gefallen an dem Unikat und veredelte es, bevor es bei einem großen Stadtjubiläum der Öffentlichkeit offiziell übergeben wurde.

Das vormalige Eigentum eines Industriellen ist damit quasi zum Volkseigentum geworden.

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