2. Türchen: Kein Kindergarten und doch plärrten hier einst Kinder

dzBilderrätsel-Gewinnspiel

Welches Denkmal verbirgt sich hinter unserem zweiten Türchen? Also, das ist nun wirklich kurios: Wo einst Hühner gackerten und Schweine gefüttert wurden, sollten später Kinder eine Hauptrolle spielen?

Fröndenberg

, 02.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es steht mitten in Fröndenberg und gilt als eines der ältesten Häuser der heutigen Stadt. Als es gebaut wurde, befand man sich in Deutschland mitten in der Zeit des Biedermeier.

Übrigens gab es die Gemeinde Fröndenberg zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, geschweige denn die Stadt. Es gab das Dorf und das Stift. Und im Dorf, dort war der Bauherr „so frei“, seinen Stall und sein Wohnhaus zu errichten.

Natürlich, das war damals Sitte, verewigte er auch seinen Namen in einer Balkeninschrift. Die kann man bis heute bestaunen.

Info

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach

  • Haben Sie den Bildausschnitt enträtselt, gehen Sie einfach wie folgt vor: Sie schreiben den Namen des Gebäudes oder Bauwerks sowie die Ziffer des jeweiligen Türchens – von 1 bis 24 – in eine E-Mail.
  • Senden Sie Ihre E-Mail dann an froendenberg@hellwegeranzeiger.de – und vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer mit anzugeben.
  • Unter allen Einsendungen mit der richtigen Lösung verlosen wir am Ende insgesamt 24 praktische Coffee-to-go-Becher aus Keramik.
  • Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gemeinde selbst war erst 1902 entstanden, nachdem Dorf, Stift und Westick – „bei Fröndenberg“, so hieß das offiziell – zusammengelegt worden waren. Da gackerten noch die Hühner in unserem Baudenkmal. Noch viel später, als auch Schweine und Rinder in dem gesuchten Haus nicht mehr gefüttert wurden, sollten Kinder dort eine Hauptrolle spielen.

Und da war Fröndenberg auch endlich Stadt, denn zu dieser erhob sie der Regierungspräsident 1952 endlich. Von nun durften sich also alle, die in den Mauern der Stadt geboren wurden, „Städter“ nennen.

Möglich, dass sich die Fröndenberger Jahrgänge von 1958 bis 1969 auch „Dörfler“ nennen – doch sie können sich vermutlich selbst gar nicht mehr an das Innere dieses wirklich ausnehmend schönen Fachwerkbaus erinnern.

Kennt jemand die Adresse des Hauses, seine volkstümliche Bezeichnung oder weiß, welche bekannte Person dort lebte?

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