19. Türchen: Symbol für ein sehr dunkles Kapitel

dzBilderrätsel-Gewinnspiel

Vielleicht hat es die bewegteste und bewegendste Geschichte der Stadt hinter sich: Der Name des hinter Türchen Nummer 19 verborgenen Baudenkmals ist eigentlich jedem Fröndenberger Kind bekannt.

Fröndenberg

, 19.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist eines der ältesten, wenn nicht sogar das älteste baugeschichtlich eindeutig nachgewiesene Wohngebäude in der Fröndenberger Kernstadt, das heute noch existiert.

Die heute angebrachte Jahreszahl 1607 ist eine Ausschmückung aus viel jüngerer Zeit, als dies romantisierend so üblich war.

Aber dass das Alter des Gebäudes stimmt, ergibt sich durch eine heute nicht mehr sichtbare lateinische Inschrift auf einem Querbalken des Giebels.

Info


Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach

  • Haben Sie den Bildausschnitt enträtselt, gehen Sie einfach wie folgt vor: Sie schreiben den Namen des Bauwerks sowie die Ziffer des jeweiligen Türchens – von 1 bis 24 – in eine E-Mail.
  • Senden Sie Ihre E-Mail dann an froendenberg@hellwegeranzeiger.de – und vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer mit anzugeben.
  • Unter allen Einsendungen mit der richtigen Lösung verlosen wir am Ende insgesamt 24 praktische Coffee-to-go-Becher aus Keramik.
  • Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das hübsche Haus erlebte über die folgenden Jahrhunderte eine sehr bewegte und bewegende Geschichte. Während die ursprüngliche Nutzung heute wohl nur noch wenigen bekannt sein dürfte, erhielt es durch die spätere Besitzerfamilie, seit 1827, einen Namen, unter dem es jeder in Fröndenberg Aufgewachsene kennt.

Ein Kaufmann, ein Metzger, die Inhaberin eines Manufakturwarengeschäfts – die Familie war in Fröndenberg wohl bekannt und geschätzt.

In einer der dunkelsten Stunden der Fröndenberger Geschichte schützte ihre Beliebtheit die Hausinhaber allerdings nicht davor, ihr Eigentum gezwungenermaßen aufgeben zu müssen.

In den 1950er-Jahren kam das Haus in das Eigentum der Stadt. Ihre Pläne, hier ein Heimatmuseum und eine Gemeindebibliothek unterzubringen, verwirklichte sie nie. Mittlerweile befindet sich das Denkmal in Privatbesitz.

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