15. Türchen: Ökologischer Super-Gau am Schuldenturm

dzBilderrätsel-Gewinnspiel

Kirchturmdenken und jede Menge Schulden, so könnte man es zuspitzen, stecken hinter unserem Türchen Nummer 15: Das diesmal gesuchte Baudenkmal musste lange abgetragen werden – finanziell, versteht sich.

Fröndenberg

, 15.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach Ende des Ersten Weltkriegs entstand das Denkmal 1920 auf Initiative von Vereinen in einem einst selbstständigen Fröndenberger Stadtteil.

Schon damals – man höre und staune – gab es eine staatliche Beratungsstelle der Provinzialbehörden in Münster, die für den Bau Tipps gab.

Bald 90 Jahre später gab es rund um das Denkmal einen ökologischen Super-Gau – einem Teil des Baudenkmals, als solches muss man es bezeichnen, musste nämlich der Garaus gemacht werden.

Info

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach

  • Haben Sie den Bildausschnitt enträtselt, gehen Sie einfach wie folgt vor: Sie schreiben den Namen des Bauwerks sowie die Ziffer des jeweiligen Türchens – von 1 bis 24 – in eine E-Mail.
  • Senden Sie Ihre E-Mail dann an froendenberg@hellwegeranzeiger.de – und vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer mit anzugeben.
  • Unter allen Einsendungen mit der richtigen Lösung verlosen wir am Ende insgesamt 24 praktische Coffee-to-go-Becher aus Keramik.
  • Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Hauptteil steht aber unverändert und wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Der steinerne Teil des Denkmals dürfte mittlerweile auch längst abbezahlt sein. Die Abtragung der entstandenen Schulden war nämlich zunächst sehr erschwert worden: Die Leute in Strickherdicke und Billmerich wollten partout je ein eigenes Denkmal in ihren Orten errichten.

Da verdreifachten sich dann eben auch die Baukosten gleich einmal.

Noch Anfang des Zweiten Weltkriegs schrieb die zentrale Figur bei Planung und Bau des Denkmals in ihren Erinnerungen, dass mit diesem ewig daran erinnert werden solle, dass „Gott unser Vaterland von Sieg zu Sieg“ führte. Und das im Jahr 1940.

Mittlerweile geht es auch rund um unser 15. Türchen gottlob um das friedliche Zusammenleben der Völker.

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