14. Türchen: 16 Knechte und 9 Mägde hofierten den Landrat

dzBilderrätsel-Gewinnspiel

Ein besonders altes Baudenkmal, das hinter Türchen Nummer 14 zum Vorschein kommt, trägt einen Stadtteil in seinem Namen. Städtisch ist es dort aber nicht.

Fröndenberg

, 14.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sage und schreibe wohl aus dem 9. Jahrhundert stammt das diesmal gesuchte Bauwerk, das sich recht mächtig in diesem Ortsteil an einer Durchfahrtsstraße entlangstreckt. Tief im Westen, also eben nicht in Düsseldorf.

Und was ist das für eine Geschichte, die sich hinter diesen Mauern verbirgt! Ein Oberhof der berühmten Abtei Werden war das Gebäude wohl, hier tagte seit dem Spätmittelalter das Hofesgericht, das Streitfälle der niederen Gerichtsbarkeit zu schlichten hatte.

Info

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach

  • Haben Sie den Bildausschnitt enträtselt, gehen Sie einfach wie folgt vor: Sie schreiben den Namen des Bauwerks sowie die Ziffer des jeweiligen Türchens – von 1 bis 24 – in eine E-Mail.
  • Senden Sie Ihre E-Mail dann an froendenberg@hellwegeranzeiger.de – und vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer mit anzugeben.
  • Unter allen Einsendungen mit der richtigen Lösung verlosen wir am Ende insgesamt 24 praktische Coffee-to-go-Becher aus Keramik.
  • Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Benannt worden ist das Herrenhaus nach jener Familie, die es bis Mitte des 14. Jahrhunderts bewohnte. Später machte sich eine Familie aus dem benachbarten Unna hier breit.

Diese Familie von Krane hatte zeitweise den Auftrag der klevisch-märkischen Regierung, den Wachtturm nördlich des Hofes Schoppe in Langschede, von wo aus der Ruhrübergang gesichert wurde, zu unterhalten.

Eine erhalten gebliebene Bevölkerungsstatistik von 1796 sagt aus, dass auf dem Anwesen neben dem Hausherrn, der Landrat des Kreises Hörde war, seine Ehefrau, vier Kinder, 16 Knechte und 9 Mägde lebten.

Der Landrat verstarb 1803 früh, hinterließ Frau, minderjährige Kinder und viele Schulden. Der Besitz wurde danach für rund 100.000 Reichstaler versteigert.

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