Mitten im goldenen Oktober laufen die Planungen für die dunkle Jahreszeit auf Hochtouren. 103.150 LEDs stehen bereit, damit es am 30. November wieder heißen kann: „Fröndenberg macht an“.

Fröndenberg

, 09.10.2018, 15:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwar ist es vielen ein Graus, wenn jetzt schon Lebkuchen und Spekulatius in den Supermarktregalen die Weihnachtszeit ankündigen. Doch für die Stadtwerke gibt es einiges vorzubereiten, damit am 30. November gegen 16.20 Uhr der Schalter umgelegt werden kann, um die zahllosen Lichterketten in der Innenstadt anzuknipsen. Diesmal sollen laut Stadtwerke-Vertriebsleiter Michael Freitag zusätzlich zu den 80.000 LEDs aus dem Vorjahr noch an drei weiteren Standorten die Lichter aufgehen. So haben die „Anmach“-Planer den Baum auf dem kleinen Parkplatz der Karl-Wildschütz-Straße gegenüber des Hauses Hubertia ins Visier genommen. Außerdem soll der Baum in der Passage zwischen Markt und Sparkasse beleuchtet werden. Und auch die große Kastanie auf dem Aldi-Parkplatz bekommt Lichterketten, sofern keine Naturschutzauflagen dagegen sprechen. 3150 zusätzliche LEDs sind für die drei Standorte geplant. „Wir warten aber noch auf eine Antwort von der Stadt, ob die Aldi-Kastanie beleuchtet werden darf“, sagt Freitag. Sollte die Stadt grünes Licht geben, würden die Stadtwerke in diesem Jahr Weihnachtslichter im Wert von 35.000 Euro erstrahlen lassen. Die Stadt steuert die Stromkosten bei, die bei rund 600 Euro liegen und mit rund 2000 Kilowattstunden ungefähr dem Verbrauch eines Singlehaushaltes in einem Jahr entsprechen.

Schmiede macht an

Wer mitgezählt hat, dem mag aufgefallen sein, dass noch 20.000 LEDs fehlen, um den Weihnachtsbeleuchtungs-Reigen perfekt zu machen. Diese 20.000 Leuchten wird der Förderverein Kulturzentrum ebenfalls am 30. November anknipsen, um Kultur- und Kettenschmiede wieder im weihnachtlichen Glanz erstrahlen zu lassen. „Wir müssen noch zwei defekte Stränge erneuern, knipsen aber parallel zu den Stadtwerken die Weihnachtsbeleuchtung an“, kündigt Norbert Muczka vom Förderverein an.

Damit auch das Programm zu „Fröndenberg macht an“ Glanzpunkte setzt, hat sich Michael Freitag in der vergangenen Woche mit seinen Kollegen zusammengesetzt. „Es gibt eine Bude mehr als im Vorjahr“, kündigt Freitag an. Neben Glühwein, Würstchen, Stockbrot und dem Zelt bauen die Organisatoren in diesem Jahr auch einen Waffelstand auf. Oberstufenschüler der Gesamtschule nutzen die Gelegenheit, mit dem Verkauf des süßen Backwerks ihre Abi-Kasse aufzustocken.

Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Heitmann und Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Greczka werden dann wieder im Beisein der Kinder und Gäste gegen 16.20 Uhr den roten Button drücken, und so den Startschuss für das Aufflammen der Weihnachtsbeleuchtung geben. „Diesmal gibt es außerdem Musikprogramm“, sagt Freitag. Nicht nur die Kinder des Matthias-Claudius-Kindergartens und die Bläser des Posaunenchors Frömern sind dazu im Einsatz, sondern auch Manfred Siegemund aus Wickede, der mit seiner Gitarre die Gäste auf dem Marktplatz unterhält.

Christkindelmarkt kommt

Damit erhalten die Fröndenberger schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Christkindelmarkt, der in diesem Jahr vom 14. bis zum 16. Dezember über die Bühne gehen wird. Im Veranstaltungskalender der Stadt ist dieser zwar noch nicht vorgemerkt, doch das ist wohl dem Wechsel in der Leitung des Kulturbereichs der Stadtverwaltung geschuldet, dessen neuer Leiter am Mittwoch vorgestellt wird.

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