Zweites Parkhaus am Phoenix-See-Südufer bringt neue Stellplätze für Kurzparker und Anwohner

dzParken am Phoenix-See

Parkplätze am Phoenix-See bleiben vor allem an Sommer-Wochenenden rar. Ein zweites Parkhaus am Südufer soll bald für Entlastung sorgen. Vom ersten Parkhaus unterscheidet es sich deutlich.

Dortmund

, 14.05.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein erstes Parkhaus mit rund 400 Stellplätzen hat die Firma Freundlieb bereits vor Jahren am Südufer an der Phoenixseestraße 3 errichtet. Nun will das Bauunternehmen einige Hundert Meter entfernt im Bereich Phoenixseestraße/Keltenstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ärztehaus eine zweite Anlage folgen lassen. Das bestätigt Jens Freundlieb auf Anfrage. „Ein Bauantrag ist noch nicht gestellt“, sagt Freundlieb. „Wir hoffen aber, 2020 mit dem Vorhaben starten und das Parkhaus Mitte 2021 eröffnen zu können.“

Allerdings soll das zweite Parkhaus mit rund 250 Plätzen deutlich kleiner ausfallen. Zwar stehe das Betriebskonzept noch nicht in allen Details fest, wie Freundlieb sagt. Klar sei aber, dass sowohl Kurzzeitparker, die beispielsweise das Ärztehaus besuchen, ihre Wagen dort abstellen können als auch Anwohner. Die Preise sollen vergleichbar zur ersten Anlage gestaltet werden. Dort werden für die erste Stunde 1,50 Euro fällig, für jede weitere Stunde kommt 1 Euro drauf. Eine Tageskarte kostet 12 Euro. Inzwischen hat Freundlieb die Anlage auch für Dauerparker geöffnet. Etwa für Anwohner, die ihren Wagen dort über 24 Stunden jederzeit unterbringen möchten. Der Preis beträgt 80 Euro/Monat.

Zufahrt an der Phoenixseestraße

Bewirtschaftet wird die Anlage vom kommunalen Parkplatzbetreiber Dopark. Er sorgt für Videoüberwachung und lässt das Parkhaus regelmäßig kontrollieren. Eigentlich ist Dopark auf den Betrieb der städtischen Tiefgaragen und Stellplätze fixiert. „Mit der Verwaltung privater Parkhäuser wollen wir ein weiteres Geschäftsfeld erschließen“, sagt Dopark-Geschäftsführer Simon Kinz. Tatsächlich will Freundlieb auch das zweite Parkhaus im eigenen Bestand halten und den Tagesbetrieb von einem Partner managen lassen. „Wir werden wohl noch einmal auf Dopark zugehen“, sagt Freundlieb.

Auch die Öffnungszeiten sollen sich an denen des ersten Parkhauses orientieren. Es ist generell von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts erreichbar. Anwohner, die einen festen Stellplatz benötigen, können rund um die Uhr rein und raus. Auf ein solches Konzept läuft es auch in der neuen Anlage hinaus, deren Zu- und Ausfahrt sich an der Phoenixseestraße befinden.

Viergeschossig geplant, soll das Parkhaus mit einer Metallfassade mit gelochten und geschlossenen Elementen versehen werden. Über das endgültige Material- und Farbkonzept ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: Der Gestaltungsbeirat der Stadt wird noch drüberschauen und darauf achten, dass sich die Anlage architektonisch in die vorhandenen Büro- und Dienstleistungsgebäude am Südufer einfügt.

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