Zwei SEK-Einsätze wegen derselben Person in vier Monaten in Dortmund

dzPolizei

Wenn ein Spezialeinsatzkommando (SEK) ausrückt, haben die Polizisten mit außergewöhnlichen Verdächtigen zu tun. Ein Dortmunder hat die Spezialkräfte gleich zweimal in vier Monaten beschäftigt.

Dortmund

, 02.12.2019, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Etwa 20 Stunden nachdem ein Dortmunder mit dem Auto in Syburg gezielt auf eine Frau zugefahren sein soll, ist er Ende November festgenommen worden. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) war beteiligt, weil der 39-Jährige der Polizei schon bekannt war. Vier Monate zuvor hatte es einen sehr ähnlichen Einsatz gegeben.

„Das war zu einer dieser Hitzephasen“, erinnert sich eine Anwohnerin, die ganz in der Nähe des Einsatzortes nahe der Schützenstraße wohnt, an den 25. Juli. „Daher hatte ich das Fenster weit offen und wurde vom lauten Einsatz um 6 Uhr morgens geweckt“, erzählt die Frau.

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Plötzlich seien vermummte und schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei in den Hinterhof des Häuserblocks gelaufen – genau wie vier Monate später, am 27. November. Die Polizei bestätigt jetzt auch offiziell den ersten Einsatz.

Häusliche Gewalt und weitere Vorwürfe

„Vorausgegangen war ein Sachverhalt von häuslicher Gewalt und Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittel- sowie Waffenbesitz des Mannes“, erklärt Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt. Bei dem Einsatz sei die Wohnung des Mannes durchsucht worden. Was dort gefunden wurde, verrät die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.

Nachdem das Amtsgericht Dortmund zunächst keine Untersuchungshaft für den Verdächtigen angeordnet hatte, wurde die Entscheidung nach Beschwerde der Staatsanwaltschaft revidiert.

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