Zwei Kilo Kokain und 100.000 Euro dabei - Nordstadt-Dealer müssen lange in Haft

dzDrogenhandel

Monatelang soll eine Bande in der Nordstadt große Mengen Kokain verkauft haben. Zwei mutmaßliche Mitglieder müssen nun ins Gefängnis. Einige Mitglieder sind bis heute nicht identifiziert.

Dortmund

, 11.10.2019, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der Festnahme fand die Polizei mehr als zwei Kilo Kokain und über 100.000 Euro in bar: Am Mittwoch bekam der mutmaßliche Dealer die Quittung vom Dortmunder Landgericht.

Am Ende des Monate dauernden Prozesses waren die Richter überzeugt, keineswegs einen nur kleinen Fisch unter den Nordstadt-Kokainhändlern vor sich sitzen zu haben. Mehrere Kilo Rauschgift seien durch seine Hände gegangen. Die Strafe: acht Jahre und sechs Monate Haft.

Auch ein mitangeklagter Helfer konnte die Kammer nicht überzeugen, ihm eine Bewährungschance einzuräumen. Der Mann, der nach Ansicht der Richter für den Straßenverkauf zuständig gewesen war, erhielt eine Strafe von drei Jahren Haft.

Nach Ansicht der Richter gehörten die beiden zu einer größeren Bande, die monatelang in der Nordstadt aktiv war und von der einige Mitglieder bis heute nicht identifiziert werden konnten.

Die beiden Chefs sollen für den Einkauf größerer Mengen zuständig gewesen sein. Die Mitglieder auf der mittleren Hierarchie-Ebene erledigten offenbar den Weitertransport der Teilportionen zu den Abnehmern. Und die sogenannten „Läufer“ waren die, die auf der Straße unterwegs waren.

Bei der Auswertung des Handys des Hauptangeklagten waren die Ermittler auf die Namen vieler Abnehmer gestoßen. Andere Kontakte hießen dagegen nur „Fuchs“ oder „Mo“ und konnten noch nicht zugeordnet werden.

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