Zoo trauert um Andenbär Moritz – so geht es mit den Andenbären in Dortmund weiter

Gefährdete Tierart

Traurige Nachricht aus dem Zoo Dortmund: Andenbär Moritz lebt nicht mehr. Der Andenbär musste eingeschläfert werden. Doch das ist nicht die einzige betrübliche Nachricht.

Dortmund

19.08.2019, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zoo trauert um Andenbär Moritz – so geht es mit den Andenbären in Dortmund weiter

Andenbär Moritz im Dortmunder Zoo © Zoo Dortmund

Andenbär Moritz musste am Freitagnachmittag aus tiermedizinischen Gründen eingeschläfert werden. Moritz hatte schon länger altersbedingte Probleme, zum Beispiel beim Laufen. Daher wurde er durchgehend auch tierärztlich betreut.

Bei einer eingehenden Untersuchung in Vollnarkose wurde bei dem Andenbären eine Umfangsvermehrung an der seitlichen Brustwand festgestellt, die in der Pathologie noch genauer untersucht werden muss. Moritz wurde 1995 im Tierpark Berlin geboren und lebte seit 2008 im Zoo Dortmund.

Der letzte seiner Art in Dortmund

Auch traurig: Mit dem Tod von Moritz gibt es derzeit gar keine Andenbären mehr im Bestand des Zoos. Doch nach dem Umbau und der Erweiterung des Andenbärengeheges – ermöglicht durch den Förderverein Kinder und Zoo Dortmund e.V. – sollen später wieder Andenbären in den Zoo Dortmund umziehen.

Mit der Haltung von Andenbären beteiligt sich der Zoo Dortmund am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. In den Anden Südamerikas, dem natürlichen Verbreitungsgebiet, leben schätzungsweise nur noch 2500 bis 10.000 erwachsene Tiere. Sie werden daher als gefährdet eingestuft. Der Verlust des Lebensraums, Ausbreitung der Landwirtschaft und Bergbau sind einige Gründe für ihren Bestandsrückgang.

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