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Zehn Beispiele aus dem Buch "Glücksorte in Dortmund"

80 "Glücksorte" beschreiben die Autorinnen und Autoren im Buch "Glücksorte in Dortmund". Wir zeigen zehn Beispiele mit Auszügen aus den Texten, inklusive der Originalfotos aus dem Buch.
09.10.2018
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Zur Gaststätte Tremonia heißt es im Buch: „Doch erst nach halb elf wird es richtig voll. Da wummern die Bässe, da flimmert die Lichtorgel und die Discokugel dreht sich. Eckbänke, Hirschgeweihe und rot-weiß-karierte Vorhänge bilden die Kulisse für die Tanzwütigen, man fühlt sich zurückversetzt in selige Stunden im elterlichen Partykeller.“© Anne-Kathrin Koppetsch
Zum Westfälischen Schulmuseum: „Noch immer riecht es nach Schule in dem düsteren Treppenhaus. [...] Hautnah erleben die Schüler von heute den Unterricht wie zu Kaisers Zeiten: Strammstehen, „Guten Morgen, Herr Lehrer!“, Fingernagelkontrolle, Gebet. Und natürlich erfahren sie auch, wofür es den Stock gab.“© Anne-Kathrin Koppetsch
Zur Apfelbaumallee zwischen Universitätsstraße und Joseph-von-Fraunhofer-Straße 29: „Was nimmt man mit? überquellende Taschen voll Äpfel, einen ruhigen Puls, die Farbpartikel von Schmetterlingsflügeln auf der Jacke, die Grüße von Spaziergängern, die einen schönen Tag wünschen. Ja, das ist ein schöner Tag!“© Michaela Rat
Zum Damwildgehe im Süggelwald: „Nähert man sich dem Hochstand unbemerkt, kann man die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten erleben. die Kälber suchen fiepend nach der Mutter, um zu trinken. Die schon älteren Schmaltiere oder Spießer liegen gemütlich wiederkäuend in der Deckung und oft erkennt man sie nur, wenn sie gerade mal mit den Lauschern wackeln.“© Peter Gallus
Zum Parkdeck P3 des Klinikums: „Die dritte Etage [...] ist am Wochenende immer autofrei [...]. Wo sonst bis zu 170 Autos parken, kann man jetzt mitten in der Stadt durchatmen. Viel Luft, viel Raum und ein weiter Blick. Sicher, man wird bescheiden, wenn man in der Innenstadt wohnt, selten reicht der Blick hier weiter als bis zur nächsten Hauswand, überall machen Autos die Räume eng. Nur hier nicht, oben auf dem P3.“© Sascha Wundes
„In Ruhe seine Runden treten, mit dem Nebenfahrer reden, über das Mittagessen, das die Frau gerade brutzelt, über den besten Sportarzt, das letzte Spiel. Herrlich, durch die Natur zu radeln. [...] Du gleitest, du schwebst, du fliegst. [...] Bussard, Kaninchen, Eichhörnchen sind schneller. IN der Lift, auf dem Baum, im Bau. Egal, du fühlst dich wie, nein, du bist der King of the Road.“© Thomas Kade
Zum Borsigplatz: „Zum Naschen oder für die Verpflegung zwischendurch ein besonderer Tipp: das Muskara, Borsigplatz 7, eine Art Mini-Schlaraffenland. Da liegen 1001 Knabbereien aus aller Welt vor einem ausgebreitet. Und wenn man hier steht und mal ganz doll die Augen zusammenkneift und das Herz öffnet, dann sieht man den Platz schwarz-gelb. Ehrlich!“© Thorsten Trelenberg
Zum Club- und Eventschiff Herr Walter am Hafen: „Binnen kürzester Zeit wurde es zum idealen Glücksort, der weit und breit seinesgleichen sucht. Schon der mit viel Liebe zum Detail gestaltete Zugangsbereich auf dem Gelände vor dem Schiff verbreitet ein maritimes Feeling. [...] Also ihr Landratten, nix wie hin und dann am Hafenstrand oder auf Deck abhängen!“© Thorsten Trelenberg
Zum Fredenbaumpark: „Ein Spaziergang durch ein Meer von Buschwindröschen im Frühjahr macht einfach glücklich!“© Thorsten Trelenberg
Zu den gemalten Kleeblättern in der ganzen Stadt: „Aus dem schwarzen Mercedes zeigt einer „doof“ und du zurück. Plötzlich bist du irritiert, denkst, was mache ich hier eigentlich. Da fällt dein Blick auf einen Laternenmast, an dem etwas wächst. Ein Kleeblatt, vierblättrig! Auf dunklem Grund blüht zwischen Masten für Lampen und Ampeln, über blankpolierten und verstaubten Autoblechen ein wunderbarer Augenblick des Glückes auf.“© Thomas Kade